Die Generation Z, geboren etwa zwischen 1995 und 2010, verdient zu Beginn ihrer Karriere mehr als die Millennials im gleichen Alter. Das geht aus neuen Zahlen des britischen Thinktanks Resolution Foundation hervor, über die auch der Guardian berichtet. Demnach hatten 24-jährige Gen Z zwölf Prozent mehr reales Wochengehalt als Millennials in demselben Alter. Damit übertrifft die Gen Z sogar alle Altersgruppen seit den in den Fünfzigerjahren Geborenen.
Millennials litten unter der Finanzkrise 2008
Die Millennials – geboren zwischen Anfang der Achtziger und Mitte der Neunzigerjahre – waren die erste Generation, die zu Karrierebeginn ein niedrigeres verfügbares Einkommen hinnehmen musste als frühere Generationen. Dieser Bruch ist laut Resolution Foundation darauf zurückzuführen, dass die Millennials ihre Karrieren rund um die Finanzkrise 2008 starteten. Die Befürchtung, dass sich diese Stagnation bei der Gen Z fortsetzen könnte, habe sich nicht bewahrheitet. Stattdessen zeige sich ein leichter Aufschwung bei den Gehältern.
Warnsignale trotz positiver Entwicklung
Trotz des Lohnanstiegs gibt es Grund zur Sorge. Der überraschende Anstieg sei durch Preisanstiege infolge des Irankriegs und ein schwächeres Wirtschaftswachstum in Großbritannien gefährdet. Zudem ist die Zahl der 16- bis 24-Jährigen im Land, die weder in Ausbildung sind noch arbeiten, hoch – deren Karriere ist demnach noch nicht in Gang gekommen. Die Resolution Foundation warnt daher vor voreiligem Optimismus.



