80 Kilo Kokain sichergestellt: Sechs Verdächtige verhaftet
80 Kilo Kokain: Sechs Verdächtige festgenommen

Großer Kokainfund in Hamburg

Bei einer gemeinsamen Aktion von Zoll und Polizei sind in Hamburg rund 80 Kilogramm Kokain sichergestellt worden. Die Beamten nahmen sechs Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 52 Jahren vorläufig fest. Die Drogen haben nach Schätzungen der Ermittler einen Schwarzmarktwert von etwa 4,8 Millionen Euro.

Ermittlungen laufen seit Monaten

Bereits seit mehreren Monaten hatten die Fahnder observiert. Am Dienstagmorgen schlugen sie dann zu. Die Durchsuchungen fanden in verschiedenen Stadtteilen Hamburgs statt. Die Beamten stellten neben dem Kokain auch Bargeld, Mobiltelefone und weitere Beweismittel sicher. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Die sechs Festgenommenen sollen nun einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erließ Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts der bandenmäßigen Einfuhr von Betäubungsmitteln. Das Kokain stammt vermutlich aus Südamerika und sollte in Deutschland und anderen europäischen Ländern verkauft werden.

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Zoll und Polizei arbeiten eng zusammen

Der Erfolg ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Zollfahndungsamt Hamburg und der Polizei. Behördenvertreter betonten die Bedeutung solcher Aktionen im Kampf gegen den Drogenhandel. Hamburg als Hafenstadt sei ein wichtiger Umschlagplatz für illegale Substanzen. Die Sicherheitsbehörden seien hochgradig sensibilisiert.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die sichergestellte Menge Kokain für den Straßenverkauf bestimmt war. Die Drogen wären in kleinen Portionen abgepackt und an Dealer weitergegeben worden. Der Fund verhindert möglicherweise eine große Menge an Rauschgiftdelikten und schützt potenzielle Konsumenten.

Weitere Details zu den Festgenommenen wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben. Es wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft in Kürze weitere Informationen veröffentlichen wird. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falles. Hinweise können vertraulich behandelt werden.

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