US-Militär meldet Abschuss iranischer Drohnen nahe der Straße von Hormus
US-Militär schießt iranische Drohnen ab

Mitten im Ringen um ein Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran meldet das US-Militär am Freitagmittag (Ortszeit) einen erneuten Drohnenabschuss. Es ist die jüngste wechselseitige Attacke zwischen den beiden Parteien, die eigentlich eine Waffenruhe vereinbart haben.

Vier iranische Drohnen gestoppt

Das zuständige US Central Command gab auf der Plattform X bekannt, dass man vier iranische Drohnen gestoppt habe, die in Richtung der Straße von Hormus gestartet seien. Diese hätten „eine unmittelbare Bedrohung für den regionalen Schiffsverkehr“ dargestellt. Zur Verteidigung habe man daraufhin iranische Radarstellungen zur Küstenüberwachung in Goruk und auf der Insel Qeshm angegriffen.

Iranische Vergeltungsschläge

Bereits in dieser Woche haben die iranischen Revolutionsgarden laut iranischen Medien das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain sowie einen Luftwaffenstützpunkt in der Region mit Raketen und Drohnen attackiert. Auch das Golfemirat Kuwait wurde angegriffen. Nach Angaben der Streitkräfte Kuwaits starb eine Person am Flughafen.

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Trump bleibt zuversichtlich

US-Präsident Donald Trump bekräftigte trotz der Angriffe, dass seine Regierung auf Kurs sei, den Konflikt erfolgreich zu beenden. Dies sagte er an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Wisconsin. Allerdings zerschlug er die Hoffnung, dass die für den Ölhandel wichtige und seit Ende Februar blockierte Straße von Hormus zeitnah geöffnet wird. Im Podcast „Pod Force One“ deutete Trump an, dass sie bis September dichtbleiben könnte.

Restkapazitäten des Iran

Trotz massiver Luftangriffe im Verlauf des Iran-Kriegs verfügt Teheran nach einer Schätzung von Trump noch über gut ein Fünftel seines Raketenarsenals. Die meisten Drohnenfabriken, Abschussrampen und Einrichtungen zur Raketenproduktion seien ausgeschaltet worden, sagte der Präsident in einem Interview mit NBC News. „Aber sie verfügen weiterhin über Kapazitäten. Sie haben noch einige Raketen und einige Drohnen.“ Trump ergänzte: „Prozentual würde ich sagen, vielleicht noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen.“ Das seien immer noch viele, aber nicht mehr das, was sie anfangs hatten. Es blieb unklar, worauf Trumps Schätzung des iranischen Raketenarsenals beruhte. Auf die Frage, warum es seiner Meinung nach noch keinen Deal mit dem iranischen Regime gibt, sagte der Präsident: Die Iraner seien „stolz“ und die Verhandlungen „eine harte Sache“ für sie.

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