US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit neuen Angriffen gedroht. „Wir werden sie heute wieder hart treffen“, sagte er im Oval Office. Dabei werde man den Iran „sehr hart“ treffen, ohne jedoch Details zu nennen, ob Brücken und Kraftwerke ins Visier genommen würden. Trump behauptete zudem, ein Deal mit dem Iran sei ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffen zu besitzen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
UN prüft Verstöße im Libanon
Die Vereinten Nationen kündigten eine Untersuchung möglicher Verstöße gegen internationales Recht im Libanon an. UN-Hochkommissar Volker Türk erklärte, eine unparteiische Mission solle mutmaßliche Verstöße aller Konfliktparteien im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt sammeln. Im Zuge des Iran-Kriegs war es zu einer erneuten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah gekommen.
Israels Präsident bietet Frieden an
Israels Präsident Izchak Herzog richtete eine Friedensbotschaft in arabischer Sprache an das libanesische Volk. „Von der Nordgrenze strecke ich die Hand zum Frieden aus“, sagte er. Der Libanon müsse frei vom Einfluss der Hisbollah und des Irans sein. „Ich träume davon, nach Beirut zu fahren“, so Herzog weiter.
IAEA fordert Informationen über iranische Atombestände
Der Gouverneursrat der IAEA verabschiedete eine Resolution, die den Iran auffordert, seine verbliebenen Uranbestände offenzulegen. Die Resolution wurde mit 21 Ja-Stimmen angenommen, bei drei Nein-Stimmen aus Russland, China und Niger.
UN-Generalsekretär warnt vor vollständigem Krieg
UN-Generalsekretär António Guterres warnte vor einer Rückkehr zu einem „vollständigen Krieg“. Das Risiko, dass ein geringeres Feuer zu einem vollen Feuer werde, dürfe nicht heruntergespielt werden, sagte er im Sicherheitsrat.
Deutschland sieht keinen Anlass für Sanktionen gegen Israel
Außenminister Johann Wadephul erklärte, die Bundesregierung sehe keinen Anlass für weitere Sanktionen gegen Israel. Man habe Israel deutlich gemacht, dass die illegale Siedlungspolitik nicht fortgesetzt werden solle.
Israels Truppen rücken auf Nabatija vor
Israelische Truppen sind libanesischen Sicherheitskreisen zufolge bis auf wenige Kilometer an die Stadt Nabatija vorgerückt. Die Kämpfe um die Burg Beaufort dauern an. Bei Luftangriffen wurden mindestens 13 Menschen getötet.
Iran droht mit Abbruch von WM-Spielen
Der iranische Sportminister Ahmed Donjamali drohte mit einem Spielabbruch, falls es bei WM-Spielen zu Protesten gegen die Führung komme. Man habe der FIFA mitgeteilt, dass das Team das Spielfeld verlassen werde, wenn politische Parolen zu hören seien.
Zuvor hatte Trump neue Angriffe auf iranische Kraftwerke und Brücken angedroht. Ein iranischer Militärsprecher erwiderte, der Iran werde auf Drohungen angemessen reagieren. Nach US-Angriffen auf Wasserspeicher im Süden des Iran haben 20.000 Menschen in Sirik keinen Zugang zu Trinkwasser mehr.
Die US-Armee hatte Luftangriffe auf die Hafenstädte Dschask und Sirik sowie auf die Insel Keschm geflogen, als Vergeltung für den Abschuss eines US-Hubschraubers. Die Revolutionsgarden griffen einen US-Stützpunkt in Bahrain an und drohten mit einer noch schärferen Antwort.
Der Iranische Außenminister Abbas Araghtschi schrieb auf X: „Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff unbeantwortet lassen.“ Die US-Streitkräfte seien bereit, sich weiter gegen iranische Aggressionen zu verteidigen.



