Supertaifun „Bavi“ verwüstet US-Insel Rota mit 240 km/h-Böen
Supertaifun „Bavi“: 240 km/h-Böen auf US-Insel Rota

Ein Monstersturm hat den Pazifik erreicht: Supertaifun „Bavi“ ist mit voller Wucht auf die Insel Rota, ein US-Außengebiet, getroffen. Böen von mehr als 240 Kilometern pro Stunde peitschen über die Insel und verwüsten die Region. Der örtliche Wetterdienst warnt vor einer „lebensbedrohlichen Situation“. Die Bewohner haben sich in ihren Häusern verbarrikadiert und hoffen, dass die Gebäude den extremen Winden standhalten.

Sturmböen von 240 km/h: Eine Insel unter Beschuss

Der Supertaifun „Bavi“ erreichte am Dienstag, den 6. Juli 2026, gegen 14:41 Uhr Ortszeit die Insel Rota. Laut Wetterdiensten wurden Spitzenböen von über 240 km/h gemessen. Die Behörden riefen die höchste Warnstufe aus und forderten die Bevölkerung auf, Schutz zu suchen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, Stromleitungen rissen und Straßen wurden durch umherfliegende Trümmer unpassierbar. Die Inselbewohner berichten von einem ohrenbetäubenden Lärm und Erschütterungen, als ob die Erde beben würde.

Lebensbedrohliche Lage: Was die Menschen jetzt tun

Die Menschen auf Rota haben sich in ihre Häuser zurückgezogen, viele in stabilen Betonbauten. Sie verbarrikadieren Türen und Fenster mit Brettern und Sandsäcken. „Wir haben uns im Badezimmer eingeschlossen und beten, dass das Dach hält“, zitierte ein lokaler Sender eine Anwohnerin. Der Wetterdienst warnte eindringlich vor dem Aufenthalt im Freien: „Dies ist kein normaler Sturm. Die Winde können Menschen und Tiere mitreißen.“ Notunterkünfte wurden geöffnet, doch viele Bewohner trauten sich nicht, ihre Häuser zu verlassen.

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Auswirkungen: Zerstörung und Stromausfälle

Erste Schadensmeldungen zeigen ein Bild der Verwüstung: Dächer wurden abgedeckt, Autos umgestürzt und kleinere Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Der Flughafen von Rota stellte den Betrieb ein, da die Start- und Landebahn durch Trümmer blockiert ist. Die Stromversorgung ist in weiten Teilen der Insel zusammengebrochen. Die Behörden rechnen mit tagelangen Reparaturarbeiten, sobald der Sturm abgeflaut ist. Auch die Nachbarinseln Guam und Saipan wurden in Alarmbereitschaft versetzt, blieben aber bisher von den schwersten Auswirkungen verschont.

Hintergrund: Supertaifun „Bavi“ im Kontext

Supertaifun „Bavi“ ist einer der stärksten Stürme, die die Region in den letzten Jahren getroffen haben. Meteorologen führen die extreme Intensität auf ungewöhnlich warme Meerestemperaturen zurück. Der Sturm entwickelte sich innerhalb weniger Tage von einem tropischen Tiefdruckgebiet zu einem Supertaifun der Kategorie 5. Die US-amerikanische Wetterbehörde NOAA bezeichnete „Bavi“ als „extrem gefährlich“. Die Bewohner Rotas sind an Taifune gewöhnt, doch die Intensität dieses Sturms übertrifft viele frühere Ereignisse.

Hilfe und Ausblick: Was kommt nach dem Sturm?

Nach dem Durchzug des Supertaifuns werden die Behörden mit ersten Aufräumarbeiten beginnen. Die US-Regierung hat bereits Nothilfe angekündigt, darunter die Entsendung von Personal und die Bereitstellung von Hilfsgütern. Die Bewohner werden gebeten, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben, da umherfliegende Trümmer und herabgefallene Stromleitungen weiterhin Gefahren darstellen. Der Wetterdienst erwartet, dass sich der Sturm in den nächsten 24 Stunden abschwächt und nordwärts zieht. Die Insel Rota wird jedoch noch lange mit den Folgen zu kämpfen haben.

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