Schumachers Pflegerin klagt: Rennfahrer Joey M. soll sie vergewaltigt haben
Schumacher-Pflegerin verklagt Rennfahrer wegen Vergewaltigung

Schwere Vorwürfe gegen Rennfahrer Joey M.

Eine Partynacht im Jahr 2019 mit reichlich Alkohol in der Schumacher-Villa im schweizerischen Gland könnte für eine Frau zum Albtraum geworden sein. Najia B. (40), die früher als Pflegerin für die Rennlegende Michael Schumacher (57) arbeitete, hat den australischen Rennfahrer Joey M. (30) verklagt. Der Vorwurf: Vergewaltigung! Vor dem Gericht in Nyon sorgten geheime Textnachrichten für Aufsehen, die der Angeklagte nach der besagten Nacht verschickt haben soll.

Die Nachrichten, die am Dienstag während des Prozesses verlesen wurden, brachten den Angeklagten in eine schwierige Lage. In einer der Nachrichten schrieb Joey M. angeblich: „Es tut mir leid!“ Diese Worte wiegen schwer und lassen Zweifel an seiner Unschuld aufkommen. Die Staatsanwaltschaft sieht darin ein Indiz für ein schuldhaftes Verhalten.

Der Vorfall in der Villa

Die Ereignisse jener Nacht im Jahr 2019 sind Gegenstand der Verhandlung. Najia B. gibt an, dass Joey M. sie nach einer Feier in der Villa von Michael Schumacher vergewaltigt habe. Der Rennfahrer bestreitet die Vorwürfe und spricht von einer einvernehmlichen sexuellen Begegnung. Doch die Textnachrichten könnten seine Version der Geschichte erschüttern.

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Neben der Entschuldigung in der SMS gibt es weitere belastende Kommunikationsinhalte, die im Gerichtssaal vorgetragen wurden. Die Verteidigung versucht, die Glaubwürdigkeit der Klägerin in Frage zu stellen, doch die Beweislage scheint für den Angeklagten ungünstig.

Prozess in Nyon

Der Prozess findet am Bezirksgericht Nyon statt und zieht großes Medieninteresse auf sich. Najia B. fordert Schadenersatz und eine gerechte Bestrafung des Täters. Joey M. droht im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Haftstrafe. Das Urteil wird in den kommenden Tagen erwartet.

Die Öffentlichkeit verfolgt den Fall genau, da er nicht nur prominente Namen, sondern auch die Frage nach Gerechtigkeit für Opfer von Sexualstraftaten aufwirft. Michael Schumacher selbst ist nicht in den Fall involviert, aber seine Villa diente als Schauplatz des mutmaßlichen Verbrechens.

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