Der russische Präsident Wladimir Putin: Sein Energieministerium hat Probleme bei der Kraftstoffversorgung infolge ukrainischer Angriffe eingeräumt. Foto: Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputni
Selenskyj: Positives Gespräch mit US-Gesandten Witkoff und Kushner
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge ein positives Gespräch mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über eine Beilegung des Ukraine-Kriegs geführt. Er sei dankbar für die Bereitschaft, in den kommenden Wochen aktiv an einer diplomatischen Lösung zu arbeiten, schreibt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Die von den USA vermittelten Verhandlungen stocken derzeit, da sich die Regierung in Washington auf den Iran-Konflikt konzentriert. Selenskyj betont jedoch, das gemeinsame Ziel eines Friedens in Europa bleibe auf der Tagesordnung. Zudem habe man über die Aussichten auf Gespräche beim kommenden G7-Gipfel im französischen Evian gesprochen.
Moskau gibt Kraftstoff-Probleme wegen Kiews Angriffen zu
Das russische Energieministerium hat Probleme bei der Kraftstoffversorgung infolge ukrainischer Angriffe eingeräumt. In letzter Zeit hätten Unternehmen des Kraftstoff- und Energiesektors mit einer Zunahme von feindlichen Angriffen aus der Luft zu kämpfen, „was zu vorübergehenden Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung in einer Reihe von südlichen Regionen führt“, hieß es in einer Mitteilung der Behörde bei Telegram. Ein nun im Energieministerium gebildeter Stab mit Unternehmen aus eben diesem Sektor soll eine stabile und effiziente Versorgung des Landes sicherstellen, teilte die Behörde weiter mit.
Russland: Luftangriffe stören Treibstoffversorgung im Süden
Eine Zunahme von Luftangriffen auf russische Energie- und Treibstoffanlagen beeinträchtigt die Treibstoffversorgung in mehreren südlichen Regionen des Landes. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Energieministerium.
Tote und Verletzte nach russischen Angriffen
Durch russische Angriffe sind in der Ukraine mindestens drei Zivilisten getötet worden. Bei einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Großstadt Saporischschja seien zwei Menschen ums Leben gekommen, teilte Militärgouverneur Iwan Fedorow bei Telegram mit. Weitere 15 Menschen wurden demnach verletzt. Die Industriestadt ist rund 25 Kilometer von der Front entfernt. Im nordostukrainischen Gebiet Sumy starb ein Mann bei einem russischen Angriff mit Mörsern und Drohnen. Er sei auf einem Fahrrad in der Gemeinde Seredyna-Buda unterwegs gewesen, teilte Gouverneur Oleh Hryhorow mit. Die Gemeinde befindet sich unmittelbar an der Grenze zu Russland. In der Ostukraine sind Behördenangaben nach zudem mindestens sieben Menschen verletzt worden. Auf die Stadt Slowjansk seien drei Bomben abgeworfen worden, teilte der Militärgouverneur des Gebiets Donezk, Wadym Filaschkin, mit. Es habe Schäden an Verwaltungsgebäuden, einer medizinischen Einrichtung und mehreren Wohnhäusern gegeben. Bis zur Front sind es von Slowjansk aus nur etwa 18 Kilometer.
EU: Sanktionen kosten Russland bis zu 1,5 Billionen Dollar
Westliche Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs haben Russland nach Angaben der EU-Außenbeauftragten schätzungsweise bereits 1,2 bis 1,5 Billionen Dollar (1,0 bis 1,3 Billionen Euro) gekostet. „Die Zahlen sprechen Bände“, sagte Kaja Kallas in einer Pressekonferenz zum EU-Verteidigungsministertreffen in Nikosia. Stein für Stein bringe man das Fundament von Russlands Kriegswirtschaft zum Einsturz. Zum Außenministertreffen am kommenden Montag liegen laut Kallas Vorschläge für Sanktionen gegen mehr als 80 weitere Akteure auf dem Tisch. Sie sollten den militärisch-industriellen Komplex in Russland, aber auch Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen und Propagandisten treffen, erklärte sie. Zu der nicht erfolgten Einladung an die EU zu dem Ukraine-Gipfeltreffen mit Deutschland, Großbritannien und Frankreich am Sonntag in London sagte Kallas, Mitgliedstaaten hätten deutlich gemacht, dass die Länder, die Russland besser kennen als alle anderen, gehört werden müssten. Grundsätzlich brauche man strategische Geduld, um Russland tatsächlich in eine Lage zu bringen, in der es ernsthaft verhandeln würde. „Wir haben den Eindruck, dass wir dort noch nicht sind“, sagte sie. Auch deswegen brauche man zusätzlichen Druck und weitere Sanktionen.
Putin lehnt Verhandlungen über Kriegsende ab
Die russische Führung hat ablehnend auf die neue Initiative der Ukraine und führender europäischer Staaten für Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges reagiert. Kremlsprecher Dmitri Peskow warf den europäischen Staaten Doppelzüngigkeit vor. „Macron, Starmer und Merz versuchen, von Frieden zu reden, und unterstreichen zugleich ihre Absicht, das Kiewer Regime bei der Produktion neuer Waffengattungen zu unterstützen, um den Krieg fortzusetzen“, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Dies sei unlogisch, zeige aber die wahren Absichten in den europäischen Hauptstädten. Der russische Präsident Wladimir Putin habe seine Haltung zu neuen Verhandlungen schon vergangene Woche beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg klargemacht, sagte Peskow. Die Ukraine begehe derzeit „terroristische Verbrechen“, was es schwer mache, sich irgendeine Vereinbarung mit ihr vorzustellen, zitierte Peskow den Kremlchef. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Ukraine hatten Putin am Sonntagabend nach einem Gipfeltreffen in London zu einer sofortigen Waffenruhe und Verhandlungen über ein Ende des Krieges aufgerufen. Ausgangspunkt dafür soll die derzeitige Frontlinie in der Ukraine sein.
Chodorkowski zu zehn Jahren Haft verurteilt
Die russische Justiz hat den Kremlkritiker und Ex-Ölmilliardär Michail Chodorkowski in Abwesenheit zu zehn Jahren Haft verurteilt. Ein Gericht in Moskau befand den exilierten früheren Chef des Ölkonzerns Yukos für schuldig, angebliche Unwahrheiten über die russische Armee verbreitet zu haben. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Chodorkowski wurde vorgeworfen, im Herbst 2022 interne Zahlen zu den Verlusten der russischen Armee in der Ukraine veröffentlicht zu haben. In einem Video von 2024 kritisierte er den russischen Raketeneinschlag an einem Krankenhaus für krebskranke Kinder in Kiew mit zwei Toten und vielen Verletzten – auch dies wurde ihm als Diffamierung der Armee ausgelegt. Es gehört zur Strategie der Moskauer Führung, auch russische Gegner des Ukraine-Kriegs im Ausland mit Strafverfahren zu überziehen. Internationale Haftbefehle werden verschickt in der Hoffnung, deren Bewegungsfreiheit einzuschränken. Chodorkowski, früher der reichste Mann Russlands, saß von 2003 bis 2013 in Lagerhaft wegen angeblicher Steuerhinterziehung; sein Ölkonzern Yukos kam unter staatliche Kontrolle. Im Exil ist der 62-Jährige einer der bekanntesten Gegner von Kremlchef Wladimir Putin und wendet die Reste seines Vermögens für die russische Opposition auf.
EU überweist weitere Milliardenhilfen an die Ukraine
Die EU hat der Ukraine weitere Finanzhilfen in Höhe von knapp 2,8 Milliarden Euro ausgezahlt. „Das Tempo und das Engagement der Ukraine bei der Umsetzung bedeutender Reformen haben diese Zahlung gerechtfertigt“, teilte EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos mit. Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko erklärte, die Gelder sollten für die Finanzierung der wichtigsten Staatsausgaben verwendet werden – darunter für den sozialen und humanitären Bedarf. Bei der Auszahlung handelt es sich nach Angaben der EU-Kommission um die mittlerweile siebte aus der sogenannten Ukraine-Fazilität. Über dieses Finanzierungsinstrument sollen bis Ende 2027 bis zu 50 Milliarden Euro an das von Russland angegriffene Land gehen können.
Ukraine meldet Angriffe auf russische Ölanlagen
Das ukrainische Militär greift nach eigenen Angaben das Öldepot Gruschowa an. Dieses gehöre zum russischen Ölterminal Schescharis in der Schwarzmeer-Hafenstadt Noworossijsk, teilt der ukrainische Generalstab mit. Zudem meldet er einen Angriff auf eine Pumpstation für Pipelines in der Region Wolgograd. An beiden Anlagen seien Brände ausgebrochen.
Ukraine meldet Rückeroberung von mehr als 600 Quadratkilometern
Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben von Armeechef Oleksandr Syrskyj seit Anfang 2026 mehr als 600 Quadratkilometer Land von Russland zurückerobert. Allein im Mai habe die Ukraine 100 Quadratkilometer mehr unter ihre Kontrolle gebracht, als sie verloren habe, teilt Syrskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Wo genau die Geländegewinne erzielt wurden, lässt er offen.
Drohnentrümmer in Moldau nahe ukrainischer Grenze entdeckt
In der Republik Moldau werden nach Angaben des Verteidigungsministeriums Trümmer einer Drohne auf einem Feld unweit der ukrainischen Grenze gefunden. Überwachungssysteme hätten das Eindringen des Fluggeräts in der Nacht registriert. Die Herkunft der Trümmer werde noch untersucht, erklärt das Ministerium, verweist jedoch auf einen nächtlichen russischen Angriff in der benachbarten Ukraine. Präsidentin Maia Sandu fordert angesichts wiederholter Luftraumverletzungen die Anschaffung von Abfangdrohnen.
Nato-Kampfjets schießen Drohne über Lettland ab
Kampfjets des westlichen Militärbündnisses Nato schießen eine Drohne über Lettland ab. Das teilt die lettische Armee mit. Mindestens eine Drohne sei aus Russland in den lettischen Luftraum eingedrungen, sagt ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Ein zwischenzeitlich ausgerufener Luftalarm wird aufgehoben. Davor waren Einwohner der an Russland und Belarus grenzenden östlichen Regionen aufgefordert, in den Gebäuden zu bleiben. Verirrte Militärdrohnen schüren in den baltischen Staaten und Finnland zunehmend die Sorge vor einem Übergreifen des Ukraine-Krieges auf die nördlichen Nato-Grenzen. Hintergrund sind verstärkte ukrainische Angriffe auf russische Ölhäfen an der Ostsee, bei denen Drohnen wiederholt ihre Ziele verfehlen.
Gouverneur auf Krim: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Zug
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Zug auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurde nach russischen Angaben ein Mensch getötet. Der Assistent des Lokführers sei ums Leben gekommen und der Lokführer sei verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow auf Telegram mit. Die Passagiere des Zuges, der zwischen Moskau und Simferopol verkehrt, blieben unversehrt. Zudem heulten in der russischen Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer örtlichen Behörden zufolge die Luftalarmsirenen wegen möglicher Drohnenangriffe.
Ukraine: Selenskyj bittet Großbritannien um weitere Luftabwehrraketen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den britischen Premierminister Keir Starmer über den Bedarf an zusätzlichen Raketen für die Luftabwehr seines Landes informiert. Bei einem Gespräch am Sonntag hätten die beiden Politiker zudem ihre Positionen vor den anstehenden Gipfeln der G7 und der Nato sowie vor Treffen der sogenannten Koalition der Willigen abgestimmt, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. Ein weiteres Thema sei der Schutz der ukrainischen Energieinfrastruktur und die Vorbereitung auf den kommenden Winter gewesen.
Selenskyj zu Gesprächen in Großbritannien eingetroffen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Gesprächen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer sowie mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Großbritannien eingetroffen. „Im Mittelpunkt stehen unsere Verteidigung im Krieg, eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Luftverteidigung zum Schutz ganz Europas sowie unsere gemeinsame Sichtweise auf die diplomatischen Perspektiven“, schreibt er auf X. „Europa muss an den Verhandlungen beteiligt sein und sich stark zeigen.“
Ukraine greift Treibstofflager auf der Krim an
Ukrainische Drohnen haben auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim Treibstofflager angegriffen. Unter anderem sei das Öllager Semikolodesjanska getroffen worden, teilten die ukrainischen Spezialeinheiten auf Telegram mit. Das Lager werde von den russischen Streitkräften als Umschlagplatz für die Versorgung der Truppen mit Treibstoff genutzt. Ein weiterer Angriff ukrainischer Drohnen traf ein Ölterminal im Hafen von Feodosija.
Drei Tote nach russischem Drohnenangriff in Südukraine
Bei einem russischen Drohnenangriff sind im Südosten der Ukraine laut Angaben der Behörden drei Menschen an einer Bushaltestelle getötet worden. Eine weitere Person sei bei dem Angriff am Sonntag in Balabyne in der Region Saporischschja verletzt worden, schrieb der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Iwan Fjodorow, auf der Plattform Telegram.
Selenskyj bezeichnet Angriff auf Atommülllager als „extrem niederträchtig“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilt den russischen Drohnenangriff auf ein Lager für abgebrannte Brennelemente nahe dem Atomkraftwerk Tschernobyl als „extrem niederträchtig“. Russland habe das Gebiet gezielt angegriffen, schreibt Selenskyj auf X. Eine Drohne vom Typ Schahed habe eines der Gebäude der Anlage getroffen. Es handele sich um eine äußerst kritische Infrastruktureinrichtung.
Russische Drohne trifft Atommülllager nahe Tschernobyl
Eine russische Drohne trifft ukrainischen Angaben zufolge ein Lager für abgebrannte Brennelemente in der Nähe des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl. Die Strahlungswerte seien stabil geblieben und es gebe keine Berichte über Verletzte, teilen der Generalstab in Kiew und die staatliche Atombehörde mit.
Ukraine: Stromleitung an AKW wiederhergestellt
Eine wichtige Stromleitung am Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine funktioniert wieder. Nach 15 Stunden Stromausfall sei die externe Versorgung von Europas größtem Kernkraftwerk wiederhergestellt worden, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf der Plattform X mit. Zuvor musste die Anlage laut IAEA zur Kühlung ihrer sechs abgeschalteten Reaktoren auf Notstromdieselgeneratoren zurückgreifen. Es habe sich bereits um den 18. Ausfall der externen Stromversorgung während des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gehandelt, es sei einer der längsten Ausfälle gewesen. Der jüngste Vorfall unterstreiche die extreme Anfälligkeit des Stromnetzes und die Dringlichkeit der Angelegenheit, teilte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi mit. Die Ukraine und Russland hatten sich zuvor erneut auf eine begrenzte Waffenruhe geeinigt, um die Reparaturen zu ermöglichen. Die IAEA hatte zwischen den Kriegsparteien vermittelt.
Ukraine setzt auf Rüstungsindustrie als Wirtschaftsfaktor
Die Ukraine sieht ihre Rüstungsindustrie als eine dauerhafte Quelle wirtschaftlicher Stärke. „Die Nachfrage, die wir in der Ukraine geschaffen haben, hat einen Wirtschaftszweig hervorgebracht, der nun praktisch boomt. Daher ist er ein sehr wichtiger Teil unserer Zukunft“, sagte Finanzminister Serhij Martschenko auf dem Jahrestreffen der Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Riga. Entscheidend sei nun, die Industrie zu stärken, ihr Entwicklungskapazitäten zu verschaffen und das militärische Potenzial für einen breiteren Markt zu öffnen. Dazu stehe die Ukraine vor der Entscheidung, die Ausfuhr von Militärgütern zu ermöglichen. Durch den Ausbau und die Nutzung des Potenzials könnten nach Angaben von Martschenko nicht nur weitere Fortschritte bei militärischer Ausrüstung und Waffen erzielt werden. „Ich glaube, diese Entwicklungen können dazu beitragen, ein natürliches ziviles Umfeld nach dem Krieg zu schaffen. Denn ein Teil der Produktion, die wir derzeit für militärische Zwecke verwenden, kann auch für zivile Zwecke genutzt werden“, sagte der ukrainische Finanzminister.
Ukraine: Haben Öldepot in Region Leningrad getroffen
Das ukrainische Militär teilt mit, es habe in der Nacht ein Öldepot und einen Ölterminal in der russischen Region Leningrad getroffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor erklärt, das Militär habe zudem ein weiteres russisches Öldepot in der Region Krasnodar getroffen.
Selenskyj: Ukrainische Drohnen treffen Ziele in Russland
Ukrainische Drohnen haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Nacht ein Öllager in der südrussischen Region Krasnodar sowie eine Militärbasis nahe St. Petersburg getroffen. „Russland muss seinen Krieg beenden und seine Angriffe auf das Leben stoppen“, erklärt Selenskyj auf X. Jede Ungerechtigkeit gegenüber der Ukraine werde eine gerechte Antwort erhalten.
Feuer in russischer Antipinski-Raffinerie – Behörden dementieren Drohnenangriff
In der Antipinski-Raffinerie, der größten nichtstaatlichen Ölverarbeitungsanlage Russlands, ist in der Region Tjumen ein Feuer ausgebrochen. Ursache seien Verfahrensverstöße an einer Reinigungsanlage, teilen die örtlichen Behörden über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Berichte über einen ukrainischen Drohnenangriff weisen sie zurück. Die Feuerwehr sei mit den Löscharbeiten beschäftigt, Opfer gebe es nicht.
Ukraine entschuldigt sich bei Athen für Drohnenvorfall
Mehrere Tage nach einer griechischen Protestnote hat sich das ukrainische Außenministerium für den Fund einer sprengstoffbeladenen Seedrohne vor der Ferieninsel Lefkada im Ionischen Meer entschuldigt. „Die ukrainische Seite entschuldigt sich für den Vorfall und betont, dass dieser auf Umstände zurückzuführen sei, die durch die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine verursacht wurden“, schrieb Außenamtssprecher Heorhij Tychyj auf der Plattform X. Das zeige, dass der andauernde russische Krieg gegen die Ukraine auch eine Bedrohung für benachbarte europäische Staaten und die Welt darstelle. Gleichzeitig bedankte sich Kiew für die seit Kriegsbeginn 2022 von Griechenland gewährte Unterstützung für das osteuropäische Land. Bereits im Mai entdeckten Fischer vor der griechischen Mittelmeerinsel Lefkada ein etwa sechs Meter langes unbemanntes Boot mit laufendem Motor. Auf dem von den Behörden als ukrainisch identifizierten Boot wurden rund 100 Kilogramm Sprengstoff entdeckt. Die Küstenwache machte den Sprengsatz mit einer kontrollierten Explosion unschädlich. In seiner Protestnote sprach Athen von einer Gefährdung der maritimen Sicherheit und einem Risiko für Zivilisten und verlangte von Kiew eine offizielle Stellungnahme.



