Ein 27-jähriger Wanderer mit deutsch-dänischer Staatsbürgerschaft ist am Dienstag im Schweizer Kanton Wallis tödlich verunglückt. Der Mann war von der Europahütte oberhalb von Randa auf rund 2220 Metern Höhe allein aufgebrochen und kehrte nicht zurück. Sein Begleiter entdeckte ihn später regungslos unterhalb des Wanderwegs und leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte, darunter eine Patrouille der Kantonspolizei Wallis und die Einsatzkräfte der Air Zermatt, konnte der Mann nur noch tot geborgen werden.
Begleiter fand ihn unterhalb des Wanderwegs
Nach Angaben der Kantonspolizei Wallis waren die beiden Wanderer am Dienstag zur Europahütte aufgestiegen. Gegen 15:30 Uhr verließ der 27-Jährige die Hütte allein, während sein Begleiter dort zurückblieb. Als der Deutsch-Däne nicht zurückkehrte, machte sich sein Begleiter auf die Suche und fand ihn wenig später unterhalb des Wanderwegs. Er alarmierte sofort die Rettungskräfte und begann mit der Reanimation.
Ermittlungen zur Unglücksursache laufen
Die genauen Umstände des tödlichen Unfalls sind bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, wie es zu dem Unglück in den Alpen kommen konnte. Die Kantonspolizei Wallis bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.



