Deutschland steckt mitten in einer extremen Hitzewelle. Meteorologen rechnen mit Temperaturen, die den historischen Juni-Rekord von über 40 Grad brechen könnten. Die aktuelle Wetterlage sorgt für einen regelrechten Hitzeschwitzkasten über dem Land.
Aktuelle Temperaturprognosen
Laut den Vorhersagen von Meteored und anderen Wetterdiensten könnten in den nächsten Tagen vielerorts Werte um die 40 Grad erreicht werden. Besonders betroffen sind die westlichen und südlichen Bundesländer. Die Hitzeglocke, die bereits Südeuropa im Griff hatte, verlagert sich nun nach Norden.
Ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes erklärte: „Die aktuellen Modelle zeigen ein hohes Potenzial für neue Rekorde. Wir beobachten die Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit.“
Auswirkungen auf Bevölkerung und Infrastruktur
Die extreme Hitze stellt nicht nur die Gesundheit der Menschen auf die Probe, sondern auch die Infrastruktur. Straßen und Schienen könnten sich verformen, Stromnetze geraten an ihre Grenzen. In vielen Städten wurden bereits Hitzeaktionspläne aktiviert, um gefährdete Gruppen zu schützen.
BILD fragte bei einem Anwalt nach, wann Arbeitgeber Hitzefrei geben müssen. „Es gibt keine gesetzliche Regelung, aber bei Temperaturen über 35 Grad im Büro müssen Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen“, so der Experte.
Vergleich mit Vorjahren und Klimawandel
Bereits im Mai wurden Rekordtemperaturen gemessen. Die Hitzeglocke über Europa zeigt laut Klimaforschern deutliche Anzeichen des Klimawandels. „Solche Extremereignisse werden häufiger und intensiver“, warnt ein Meteorologe. Die aktuelle Hitzewelle könnte den bisherigen Juni-Rekord von 40,2 Grad aus dem Jahr 2019 übertreffen.
Neben der Hitze drohen lokal auch Starkregen und Gewitter. Die Wetterlage bleibt dynamisch – eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht.



