Auf seinen Reisen durch etwa 70 Länder hat TRAVELBOOK-Autor Robin Hartmann zahlreiche Städte besucht und war von vielen begeistert. Hier berichtet er von vier Städten, die ihn persönlich besonders beeindruckt haben.
Porto überzeugt mit Douro und Portwein
Es gibt Städte mit einem ganz besonders entspannten Vibe. Für den Autor ist Porto genau so ein Ort. Lissabon fand er auch schön, aber viel zu überlaufen. In Porto dagegen blühte er auf. In der Innenstadt erreicht man alles zu Fuß. Ein Spaziergang entlang des Douro-Flusses gehört für ihn ebenso dazu wie der Weg über die imposante Brücke Dom Luis I.
In der nahen Stadt Vila Nova da Gaia liegen die Keller zahlreicher Portweinhersteller. In den kühlen Gewölben probiert man ein Stück flüssiger Kultur, das Porto weltweit auf die Landkarte von Genießern gesetzt hat.
Bamberg punktet mit Brauereien und Altstadt
Es müssen nicht immer die großen Namen sein. Bamberg hält einen echten Superlativ: Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine so hohe Dichte an Brauereien, die umliegende Region eingerechnet. Viele davon sind so gut, dass dem Autor die Entscheidung schwerfällt. Zwei Flüsse schlängeln sich durch die an Romantik kaum zu überbietende Altstadt.
Bei internationalen Studenten ist Bamberg nicht zuletzt wegen der Bierkultur beliebt. Abends und nachts tobt das Leben in der Sandstraße. Im Sommer feiert sie jedes Jahr ihr eigenes Fest. Dann wird es dem Autor allerdings etwas zu voll.
Chefchaouen fasziniert mit blauem Himmel in jeder Gasse
Chefchaouen trägt den Beinamen „Die blaue Stadt“. Sämtliche Häuser in der Altstadt sind in einem traumhaften, beruhigenden Himmelblau gestrichen. In den verworrenen Gassen lässt sich der Autor treiben und staunt über das scheinbar unendliche Warenangebot. Kleine Bäckereien backen ihre Süßigkeiten in jahrhundertealten Öfen.
Das alles liegt eingebettet in die malerische Kulisse des wild zerklüfteten Rif-Gebirges. Im Umland wandert der Autor tagelang durch wilde Natur und wird mitunter von Einheimischen bestaunt. Eigentlich wollte er nur wenige Tage bleiben, am Ende blieb er den gesamten Urlaub.
Panama City beeindruckt mit Skyline
Panama City ist ohne Zweifel die modernste Metropole, die der Autor auf seinen Reisen durch Süd- und Mittelamerika gesehen hat. An die koloniale Altstadt schließen nahtlos ultramoderne Wolkenkratzer wie der Trump Tower an. Ein Märchenland aus Stahl und Glas, davor eine endlose Promenade am Meer.
Drei Flughäfen, moderne Busse, riesige Shopping-Center prägen das Bild. Die Stadt ist vergleichsweise teuer, selbst für europäische Portemonnaies. Obst, Fisch und Meeresfrüchte sind dafür absolut frisch.



