Nürnberg/Shenzhen – Zwischen Ende Mai und Anfang Juni reiste eine Delegation um Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (45, CSU) in die chinesische Partnerstadt Shenzhen. Mit dabei war auch Trainer Miroslav Klose (48) vom 1. FC Nürnberg, der die Lokalpolitiker fünf Tage lang begleitete. Der Ex-Weltklasse-Stürmer hat offenbar nichts von seiner Beliebtheit in Asien eingebüßt.
Riesige Zuschauerzahlen in China
Ein TV-Interview mit Klose und Club-Marketingvorstand Niels Rossow (49) verfolgten laut „NN.de“ über 37 Millionen Chinesen. Für deutsche Verhältnisse ist das eine gigantische Zahl, während solche Zuschauerwerte in China mit seinen 1,4 Milliarden Einwohnern eher alltäglich sind.
Reise mit vielfältigem Programm
Neben Treffen mit Vertretern der Städte Shenzhen (17,4 Millionen Einwohner) und Chengdu (13,6 Millionen) standen für die fränkische Reisegruppe auch Firmenbesuche auf dem Programm, unter anderem beim Smartphone-Hersteller Huawei. Zudem besichtigten Klose und seine Begleiter Einrichtungen zur Förderung des Jugendfußballs sowie das Shenzhen Bay Sports Center.
Klose hofft auf Zusammenarbeit
Der FCN-Trainer strebt nun Kooperationen in China an. Bei einem Besuch sagte er: „Wir haben Gespräche geführt und würden hier sehr gerne auch etwas mit dem 1. FC Nürnberg machen. Da werden jetzt Gespräche folgen. Ich bin begeistert, was hier alles entstanden ist. Wir haben jetzt als Ziel, dass wir vielleicht mal einen chinesischen Spieler für Nürnberg auflaufen lassen.“



