Vulkanausbruch in Guatemala: Glühende Brocken knapp an Touristen vorbei
Vulkanausbruch in Guatemala: Touristen knapp verfehlt

Eine Gruppe von Touristen erlebte auf einer Wanderung auf den Volcán de Fuego in Guatemala einen gefährlichen Vulkanausbruch aus nächster Nähe. Glühende Gesteinsbrocken schossen durch die Luft und schlugen nur wenige Meter neben den Wanderern ein. Die Wanderung, die als Abenteuer ihres Lebens geplant war, wurde beinahe zu einer Katastrophe.

Vulkanausbruch überrascht Wanderer

Die Touristen befanden sich auf dem Weg zum Gipfel des aktiven Vulkans, als plötzlich der Ausbruch begann. Laut einem Bericht des Nachrichtenportals Jam Press, der das Video des Vorfalls veröffentlichte, waren die Wanderer völlig unvorbereitet. Die glühenden Brocken, die mehrere Meter groß waren, schlugen in unmittelbarer Nähe der Gruppe ein und hinterließen Rauch und Asche.

Der Volcán de Fuego, einer der aktivsten Vulkane Guatemalas, ist bekannt für seine häufigen Ausbrüche. Dennoch zieht er regelmäßig Abenteuerlustige an, die den Aufstieg wagen. Die Behörden warnen immer wieder vor den Gefahren, doch viele Touristen ignorieren die Risiken.

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Glühende Brocken nur Meter entfernt

Ein Video, das von einem der Wanderer aufgenommen wurde, zeigt die dramatischen Szenen. Man hört aufgeregte Rufe, während die Brocken mit lautem Krachen aufschlagen. Die Gruppe versucht, sich in Sicherheit zu bringen, während die Aschewolke immer höher steigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, doch der Schock sitzt tief.

„Es war der schrecklichste Moment meines Lebens“, zitierte Jam Press einen der Touristen. „Wir dachten, wir würden sterben. Die Brocken kamen so nah, dass wir die Hitze spüren konnten.“

Hintergrund: Volcán de Fuego

Der Volcán de Fuego liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt und ist 3.763 Meter hoch. Er ist einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas und bricht regelmäßig aus. In den letzten Jahren gab es mehrere schwere Ausbrüche, bei denen Menschen ums Leben kamen. Im Jahr 2018 forderte ein Ausbruch über 100 Todesopfer.

Die Behörden empfehlen, den Vulkan nur mit erfahrenen Führern zu besteigen und die aktuellen Warnungen zu beachten. Dennoch kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, da Touristen die Gefahren unterschätzen.

Reaktionen und Sicherheitsmaßnahmen

Nach dem Vorfall fordern lokale Behörden erneut strengere Regeln für Vulkanwanderungen. „Wir müssen die Sicherheit der Touristen gewährleisten“, sagte ein Sprecher der guatemaltekischen Tourismusbehörde. „Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, die Warnungen ernst zu nehmen.“

Die Gruppe kehrte nach dem Ausbruch unverletzt ins Tal zurück. Viele von ihnen zeigten sich jedoch tief verunsichert. „Ich werde nie wieder einen aktiven Vulkan besteigen“, sagte einer der Wanderer. Das Video des Ausbruchs verbreitete sich in den sozialen Medien schnell und löste eine Diskussion über die Risiken von Abenteuerreisen aus.

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