Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wartet auf neue Lunge
Mette-Marit auf Warteliste für Lungentransplantation

Mette-Marit: Schwere Lungenkrankheit erfordert Transplantation

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen steht auf der Warteliste für eine Lungentransplantation. Das gab der norwegische Königshof am Donnerstag bekannt. Die 50-Jährige leidet an einer chronischen Lungenkrankheit, die ihre Atmung zunehmend beeinträchtigt.

Die Ärzte hätten entschieden, dass eine Transplantation notwendig sei, um ihr Leben zu retten, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Mette-Marit werde nun auf die Warteliste gesetzt und hoffe auf ein passendes Spenderorgan.

Gesundheitszustand der Kronprinzessin

Die Kronprinzessin hatte bereits 2018 öffentlich gemacht, dass sie an einer Lungenfibrose leidet. Diese Krankheit führt zu einer Vernarbung des Lungengewebes, was die Sauerstoffaufnahme erschwert. In den vergangenen Jahren hatte Mette-Marit immer wieder gesundheitliche Rückschläge erlitten und musste öffentliche Termine absagen.

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Der norwegische König Harald V. und Königin Sonja zeigten sich tief betroffen von der Nachricht und baten um Respekt für die Privatsphäre der Familie.

Unterstützung aus der Bevölkerung

In Norwegen löste die Nachricht große Anteilnahme aus. Viele Menschen wünschten der Kronprinzessin auf sozialen Medien und in öffentlichen Stellungnahmen alles Gute und schnelle Genesung. Auch Ministerpräsident Jonas Gahr Störe sprach Mette-Marit seine Unterstützung aus und betonte die Hoffnung auf eine erfolgreiche Transplantation.

Mette-Marit selbst zeigte sich kämpferisch. In einer Erklärung dankte sie den Ärzten und dem Pflegepersonal sowie allen, die sich als Organspender registrieren lassen. Sie appellierte an die Bevölkerung, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen.

Hintergrund zur Lungentransplantation

Eine Lungentransplantation ist ein komplexer Eingriff, bei dem eine oder beide erkrankten Lungenflügel durch gesunde Spenderorgane ersetzt werden. Die Wartezeit auf ein passendes Organ kann Monate oder sogar Jahre betragen. Nach der Transplantation ist eine lebenslange Einnahme von Immunsuppressiva nötig, um eine Abstoßungsreaktion zu verhindern.

Die Erfolgsaussichten sind heute deutlich besser als noch vor Jahrzehnten. Viele Patienten können nach der Transplantation ein weitgehend normales Leben führen.

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