Michael J. Fox wird 65: Ein Leben voller Dankbarkeit und Kampfgeist
Michael J. Fox, der weltberühmt durch die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie wurde, feiert heute seinen 65. Geburtstag. Seit Jahrzehnten lebt er mit der Parkinson-Krankheit, doch lässt sich davon nicht unterkriegen. „Dankbarkeit ist für mich das Allerwichtigste“, sagt der Schauspieler. „Ich bin dankbar für alles.“
Harrison Ford lobt Fox als wunderbaren Menschen
Erst kürzlich stand Fox mit Hollywood-Legende Harrison Ford für die Serie „Shrinking“ vor der Kamera. Ford schwärmte in einem Interview mit der „Vanity Fair“: „Michael ist großzügig, unterstützend, offen – einfach ein wunderbarer Mensch.“ Fox selbst betont: „Ich habe mehr Spaß bei der Arbeit als je zuvor. Ich nutze die Energie, die ich habe, so weit wie möglich aus. Ich will aktiv sein, weiterarbeiten, meine Partnerschaften pflegen, meine engen Freunde und meine Familie genießen. Es ist so viel besser, als es sein könnte.“
Familie und frühe Karriere
Seit 1988 ist Fox mit der Schauspielerin Tracy Pollan verheiratet. Das Paar hat vier erwachsene Kinder. „Als Vater, Ehemann und Freund gibt es noch viel, was ich machen möchte“, sagt er. Geboren wurde Fox am 9. Juni 1961 im kanadischen Edmonton. Er wuchs mit drei Schwestern und zwei Brüdern auf. Sein Vater arbeitete für die kanadische Armee, weshalb die Familie häufig umzog. Bereits als Teenager spielte Fox in ersten Fernsehfilmen mit, zunächst in Kanada, später zog es ihn nach Los Angeles.
Der Durchbruch: Von „Family Ties“ zu „Zurück in die Zukunft“
In den 1980er Jahren wurde Fox durch die Comedy-Serie „Family Ties“ zum Publikumsliebling. Da es in der Schauspielgewerkschaft bereits ein Mitglied namens Michael Fox gab, nannte er sich Michael J. Fox – sein zweiter Vorname ist eigentlich Andrew. Der Sprung zum Kinostar gelang ihm mit der von Steven Spielberg produzierten Science-Fiction-Trilogie „Zurück in die Zukunft“. Bereits der erste Teil, in dem Fox als Marty McFly sein Talent als Gitarrist und Skateboard-Fahrer zeigt, feierte riesige Erfolge. Es folgten weitere Hollywood-Filme und die Erfolgsserie „Chaos City“.
Öffentlicher Kampf gegen Parkinson
Anfang der 1990er Jahre erhielt Fox die Diagnose Parkinson. Einige Jahre später konnte er die Symptome nicht mehr verbergen und entschied sich, an die Öffentlichkeit zu gehen. Damit gab er der Krankheit ein bekanntes Gesicht und widmete sich seither dem Kampf dagegen. Mit seiner Stiftung sammelte Fox Hunderte Millionen Dollar für die Forschung. 2010 verlieh ihm das renommierte Stockholmer Karolinska-Institut die medizinische Ehrendoktorwürde, 2025 erhielt er von US-Präsident Joe Biden die Freiheitsmedaille.
Auszeichnungen und Rückkehr zur Schauspielerei
Für seine schauspielerischen Erfolge bekam Fox zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Trotz mehrfacher Ankündigungen, sich von der Schauspielerei zurückzuziehen, entschied er sich immer wieder dagegen. „Schauspielerei ist etwas sehr Persönliches – wenn man das Gefühl hat, es tun zu wollen, dann ist es keine Arbeit“, erklärt er.



