M.I.A. verklagt Kid Cudi auf 2,8 Millionen Dollar nach Tour-Feuer
M.I.A. verklagt Kid Cudi auf 2,8 Millionen Dollar

Die Sängerin M.I.A. hat den Rapper Kid Cudi auf 2,8 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 2,4 Millionen Euro) verklagt. Der Rechtsstreit markiert einen neuen Tiefpunkt in der Auseinandersetzung der beiden Musiker, die durch kontroverse Aussagen von M.I.A. auf der Bühne ausgelöst wurde. Ursprünglich war die 50-jährige Künstlerin als Vorband auf Cudis aktueller Tour gebucht. Doch nachdem ein Video viral ging, in dem M.I.A. von Cudis Publikum ausgebuht wurde, entschied der Rapper, sie zu entlassen.

Hintergrund des Streits

In ihrem Monolog Anfang Mai bezeichnete sich die Trump-Unterstützerin als „braune Republikanerin“ und sprach davon, dass sie „aus vielen Gründen gecancelt“ worden sei. Zudem machte sie Anspielungen auf angebliche illegale Einwanderer im Publikum. Diese Aussagen führten zu heftigen Reaktionen in den sozialen Medien.

Kid Cudis Reaktion

Kid Cudi gab auf Instagram bekannt, dass M.I.A. nicht mehr Teil seiner „Rebel Ragers Tour“ sei. Er schrieb: „Tour-Update: M.I.A. ist nicht mehr auf dieser Tour dabei. Ich habe meinem Management gesagt, es solle ihrem Team vor Tourbeginn mitteilen, dass ich bei meinen Shows nichts Beleidigendes dulden würde, da ich bereits wusste, wie die Lage war, und mir versichert wurde, dass alles verstanden worden sei. Nach den letzten paar Shows wurde ich mit Nachrichten von Fans überschüttet, die sich über ihre Tiraden aufgeregt haben. Das ist für mich sehr enttäuschend, und ich werde niemanden auf meiner Tour haben, der beleidigende Bemerkungen macht, die meine Fangemeinde verärgern. Danke für euer Verständnis. Rager.“

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M.I.A.s Klage

M.I.A. reagierte zunächst mit einem wütenden Post auf X (ehemals Twitter) und reichte nun eine Klage ein. Dem Magazin „Variety“ liegt die Klage vor. Ihr Team wirft Cudi vor, die Sängerin nur gefeuert zu haben, um seine Tour zu promoten. In der Klage heißt es: „Vertraglich war es ihr gestattet, auf der Bühne zu sagen, was sie wollte. M.I.A. macht Kid Cudi nun für die böswillige Verletzung ihrer vertraglichen Rechte, ihrer geschäftlichen Möglichkeiten und ihres Rufs verantwortlich.“

Vorgeschichte

Die kontroversen Aussagen von M.I.A. sind nicht überraschend. In den vergangenen Jahren fiel die Sängerin durch die Verbreitung von Fehlinformationen über Coronaimpfstoffe, den Verkauf von Anti-5G-Kleidung und ihre Unterstützung für Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 auf. Dieser Hintergrund macht den aktuellen Rechtsstreit zu einem weiteren Kapitel in ihrer kontroversen Karriere.

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