Der britische Schauspieler Anthony Head, der einem breiten Publikum vor allem durch seine Rollen in den Kultserien „Ted Lasso“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“ bekannt war, ist tot. Er starb im Alter von 72 Jahren. Das berichten mehrere britische Medien, darunter die Nachrichtenagentur PA, unter Berufung auf ein Statement seiner beiden Töchter, der Schauspielerinnen Emily und Daisy Head.
Tod im Kreise der Familie
Laut dem Statement der Töchter starb Head „an den Folgen einer Lungenentzündung im Kreise seiner Familie“. Die Familie zeigte sich tief getroffen und würdigte den Verstorbenen als liebevollen Vater und talentierten Künstler. „Wir wissen, wie sehr er von Freunden, Kollegen und Fans der Serien, in denen er mitgewirkt hat, vermisst werden wird“, heißt es in der Mitteilung. Die Trauer sei „weit größer als die Lücke, die sein Tod hinterlassen hat“.
Bekannt aus „Ted Lasso“ und „Buffy“
Anthony Head erlangte in den letzten Jahren vor allem durch seine Rolle in der Comedyserie „Ted Lasso“ große Bekanntheit. Die vielfach gelobte Apple-TV-Produktion dreht sich um das Geschehen beim fiktiven englischen Fußballclub AFC Richmond. Head verkörperte dort den ehemaligen Besitzer Rupert Mannion, eine komplexe Figur, die er mit viel Charisma und Tiefe darstellte.
Noch früher wurde er durch die US-amerikanische Kult-Mysteryserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ berühmt. In dieser Serie spielte er die Rolle des Bibliothekars Rupert Giles, eines vertrauenswürdigen Mentors der Hauptfigur Buffy. Laut PA verließ er die Serie während der sechsten Staffel und trat anschließend nur noch als Gaststar auf. Seine Darstellung des Giles machte ihn zu einem Liebling der Fans und festigte seinen Status als gefragter Charakterdarsteller.
Ein Leben für die Schauspielerei
Anthony Head blickte auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück. Neben seinen bekanntesten Rollen wirkte er in zahlreichen weiteren Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter „Little Britain“, „Merlin“ und „The Iron Lady“. Sein schauspielerisches Talent und seine wandelbare Ausdrucksweise machten ihn zu einem geschätzten Mitglied der britischen Schauspielszene. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der Unterhaltungsbranche.



