Max Giesinger (37) und Oimara (34), zwei der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker, haben ein gemeinsames Duett veröffentlicht. Der Song trägt den Titel „Großstadt“ und ist in der Nacht erschienen. Giesinger wurde vor zehn Jahren mit seinem Popsong „80 Millionen“ bekannt, während Oimara vor zwei Jahren, 2024, mit dem Hit „Wackelkontakt“ deutschlandweit durchstartete.
Wie kam es zur Zusammenarbeit?
Die Idee für die Kollaboration entstand auf ungewöhnliche Weise. Giesinger erzählte der Deutschen Presse-Agentur: „Ich habe bei einer Après-Ski-Party gefühlt 20-mal innerhalb einer Stunde 'Wackelkontakt' gehört und bin mit dem übelsten Ohrwurm aufgewacht. Daraufhin hab ich Beni bei Instagram geschrieben: 'Alter, was ist das für ein genialer Song? Hut ab, love it'.“ Oimara, mit bürgerlichem Namen Beni Hafner, reagierte prompt. Die beiden trafen sich in Berlin, um gemeinsam den Song zu schreiben. „Großstadt“ ist ein moderner Popsong, der das Leben in der Metropole und auf dem Land thematisiert und teils im bayerischen Dialekt gesungen wird.
Gegenseitige Wertschätzung der Hits
Giesinger bezeichnet Oimaras Nummer-eins-Hit „Wackelkontakt“ als „Geniestreich“. Er schwärmt: „Bei diesem Song stimmt einfach alles. Ich liebe den Humor, auch die Idee ist so wahnsinnig kreativ. Was für ein Möbelstück oder Tier wäre ich eigentlich? Ich habe andauernd solche Gedanken, darum hat mich der Song total abgeholt.“ Auch Oimara findet lobende Worte für Giesingers Hit „80 Millionen“: „Das ist ein Song, der einfach alles perfekt auf den Punkt bringt. Da stellst du dir wirklich vor, du stehst mit einem Menschen oder 80 Millionen Menschen zusammen und singst das im Chor.“
Ausblick auf das Oktoberfest
Ob das Duett an die großen Erfolge anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Giesinger würde sich jedoch „brutal freuen“, wenn „Großstadt“ auf dem Oktoberfest gespielt würde. Er plant, sich dieses Jahr eine Woche in einem Hotel in München einzuquartieren, um dort „ein bisschen Party zu machen“. Die Fans dürfen gespannt sein, ob der Song zum neuen Wiesn-Hit wird.
© dpa-infocom, dpa:260605-930-176036/1



