Alma Grün – schon der Name der Heldin in Veronika Peters’ neuem Roman „Mehr Leben als geplant“ ist ungewöhnlich. Aber nicht nur der Name, die ganze Figur ist es. Alma Grün ist eigenbrötlerisch, reizbar und hat nach vielen Jahren als Autorin populärfeministischer Frauenbiografien fast misanthropische Züge entwickelt.
Ein Neuanfang mit Panzertieren
Der Mann ist weg, die Kinder sind weit weg, und vom Bücherschreiben kann sie auch nicht mehr leben. Also setzt die Endfünfzigerin ihr Leben auf null. In Prenzlauer Berg beginnt sie, Schildkröten zu retten – eine ungewöhnliche Mission, die den Roman mit viel Humor und Berliner Lokalkolorit füllt.
Eine unterhaltsame Geschichte
Veronika Peters gelingt es, die Leser mitzunehmen auf Almas Reise zu sich selbst. Die Autorin, selbst in Berlin lebend, verwebt geschickt ernste Themen wie Einsamkeit und Neuanfang mit leichtfüßiger Erzählkunst. „Mehr Leben als geplant“ ist ein Roman über zweite Chancen und die Suche nach dem Glück abseits der ausgetretenen Pfade.
Der Tagesspiegel rezensiert das Werk als „unterhaltsam und tiefgründig zugleich“. Für alle, die eine erfrischende Lektüre mit Herz und Schildkrötenpanzer suchen, ist dieses Buch genau das Richtige.



