Deutschland scheitert auch beim UN-Sicherheitsrat-Contest
UN-Sicherheitsrat-Contest: Deutschland nur Dritter

Nach der herben Niederlage beim ESC in Wien, wo es nur zu Platz 23 gereicht hatte, ist Deutschland jetzt auch in New York beim UN-Sicherheitsrat-Contest gescheitert. Immerhin belegte das Land den dritten Platz, hinter Portugal und Österreich. Woran hat es diesmal gelegen? War die Choreographie wieder zu schlicht?

Die Ursachen des Scheiterns

Hätten wir einen anderen Interpreten nominieren sollen als den international nicht so erfahrenen Johann Wadephul? Der CDU-Politiker glaubt eher an organisatorische Gründe: Man habe sich erst spät beworben, viele der abstimmenden Länder in New York hätten mit dem Namen Deutschland nichts anfangen können, und anscheinend sei auch nicht genug Zeit gewesen, um Schmiergelder zu bezahlen.

Expertenmeinungen

Außenpolitische Experten sind der Meinung, wenn man Sarah Engels nach New York und Wadephul zum ESC geschickt hätte, wären deutlich bessere Platzierungen möglich gewesen. Diese Einschätzung basiert auf der Annahme, dass Engels international bekannter ist als Wadephul.

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Ausblick auf die WM

Für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft verheißt das alles nichts Gutes. Immerhin kann Deutschland froh sein, in der Vorrunde nicht gegen Österreich oder Portugal spielen zu müssen. Und Julian Nagelsmann entscheidet ohne Einmischung von Wadephul, wen er als Außenstürmer aufs Feld schickt. Ob das reicht, um sportlich zu überzeugen, bleibt abzuwarten.

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