Der Schauspieler Axel Schreiber ist tot. Der aus der erfolgreichen ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ bekannte Künstler ist im Alter von 49 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben. Seine Schauspielagentur Hübchen bestätigte dies unter Berufung auf eine enge Freundin Schreibers. Demnach ist der Darsteller am 3. Juni gestorben. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.
Ein Leben für die Schauspielerei
Mit dem Überraschungshit „Türkisch für Anfänger“ wurde Axel Schreiber vielen in Deutschland bekannt. In den folgenden Jahren spielte er im „Tatort“ und in Vorabendserien wie „In aller Freundschaft“ oder „Notruf Hafenkante“ mit. Nun ist er mit nur 49 Jahren verstorben.
„Es ist ganz, ganz traurig“, sagte Sanna Hübchen, Mitinhaberin der Agentur. Bei Instagram veröffentlichten Regisseurin Laura Fischer und die Agentur einen emotionalen Post: „Du warst für uns nicht nur ein wunderbarer Schauspieler, sondern auch Weggefährte, bester Freund, unsere Familie, Kumpel, Kollege, Traumdeuter, Reisender und Suchender.“
Ein Denkmal in Film und Serie
Weiter hieß es dort: „Hier in unserer Welt hast du dir definitiv ein Denkmal gebaut; in deinen Filmen, Serien, mit deinen Gemälden und mit uns - deinen Mitreisenden. Du hast uns immer wieder zum Lachen, Fühlen und Weinen gebracht - Axel, du hast unser Leben bereichert!“
Der im brandenburgischen Lübben geborene Schreiber wurde vor allem durch die Serie „Türkisch für Anfänger“ (2006-2008) an der Seite von Josefine Preuß und Elyas M'Barek bekannt. Dort spielte er Axel Mende, der zeitweise mit der Protagonistin Lena (Preuß) zusammen war. 2006 wurde „Türkisch für Anfänger“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Weitere Stationen seiner Karriere
Im Laufe seiner Karriere wirkte Schreiber auch an anderen Produktionen für Film und Fernsehen mit, zum Beispiel bei „Soko Leipzig“ oder im „Tatort“. 2025 stand er für „In aller Freundschaft“ vor der Kamera. Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft.



