Im September startet das Staatstheater Cottbus in eine neue Spielzeit – mit einem neuen Intendanten und einem erweiterten Programm, das die Stadtbevölkerung stärker einbeziehen soll. Die Saison wird am 5. September im Branitzer Park eröffnet, wie eine Sprecherin des Theaters mitteilte. Bei einem Fest gibt es an verschiedenen Stationen kleine Stücke, Kinderprogramm und ein Konzert am Schloss.
Highlights der neuen Spielzeit
Eines der großen Highlights ist die Inszenierung von „Romeo und Julia“, die am 26. September im Großen Haus Premiere feiert. Das Stück vereint Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Konzert. Nach der Premiere können Besucher kostenlos eine Lichtbespielung der Fassade des Großen Hauses erleben.
Weitere Premieren und Kooperationen
Zu den weiteren Premieren zählen Peter Hacks‘ „Der Frieden“, Heiner Müllers „Der Auftrag“ und das deutsch-rumänische Kooperationsprojekt „Das Urteil“. Das Theater möchte sich auch außerhalb der Spielstätte präsentieren: Konzerte und Stücke sind im Park Branitz oder auf dem Altmarkt geplant.
Ein offenes Theater für die Stadt
Der neue Intendant Berthold Schneider betont: „Theater verstehen wir als offenes System – im Austausch mit den Themen der Zeit, mit der Stadt und mit dem Publikum.“ Im Zentrum stehe ein Theater, das Verbindungen schafft, Perspektiven öffnet und gesellschaftliche Fragen verhandelt – künstlerisch, sinnlich und gemeinsam.



