Die Nacht mit ihren kontrastreichen Emotionen stand im Mittelpunkt des Programms von Dorothee Oberlinger bei den Potsdamer Musikfestspielen. In der Schinkelhalle in der Schiffbauergasse gelang der künstlerischen Leiterin und Musikerin am Samstagabend ein gekonnter Bogen vom Barock in die Gegenwart.
Virtuosität als Blockflötistin und Dirigentin
Dorothee Oberlinger, die bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci sowohl als künstlerische Leiterin als auch als Musikerin tätig ist, machte ihren hohen Rang als Blockflötistin und Dirigentin erneut hör- und sichtbar. Bereits zuvor im Raffaelsaal hatte sie ihr Können unter Beweis gestellt, nun präsentierte sie ein neues Programm mit anderen Mitwirkenden.
Das Konzert vereinte Werke von Georg Friedrich Händel und John Cage, die auf den ersten Blick gegensätzlich erscheinen, jedoch durch ihre explosive Virtuosität und emotionale Tiefe verbunden sind. Oberlinger gelang es, die Zuhörer mit ihrer Interpretation in den Bann zu ziehen.
Ein Abend voller Kontraste
Die Schinkelhalle bot die ideale Kulisse für dieses besondere Musikerlebnis. Die Akustik des Raumes unterstrich die feinen Nuancen der Blockflöte, während Oberlinger als Dirigentin ihr Ensemble präzise führte. Das Publikum zeigte sich begeistert von der Darbietung, die alte und neue Musik auf eindrucksvolle Weise verband.
Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci sind bekannt für ihre hohe künstlerische Qualität. Mit diesem Konzert setzten sie erneut Maßstäbe. Oberlingers Programm war ein Beweis für ihre Fähigkeit, scheinbar Gegensätzliches zusammenzuführen und dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten.



