ESC-Finale 2026: Zuschauerzahl bricht um 20 Prozent ein
ESC-Finale 2026: 20 Prozent weniger Zuschauer

Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) hat in diesem Jahr einen deutlichen Zuschauerschwund verzeichnet. Wie der Ausrichter, die Europäische Rundfunkunion (EBU), in Genf mitteilte, schalteten rund 131 Millionen Menschen ein, um den Sieg von Dara mit dem Song „Bangaranga“ für Bulgarien zu verfolgen. Dies entspricht einem Rückgang von gut 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als 2025 in Basel noch 166 Millionen Zuschauer gezählt wurden.

Gründe für den Rückgang

Die EBU führt die geringere Zuschauerzahl vor allem auf die Abwesenheit mehrerer Länder zurück. Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien hatten aus Protest gegen die Teilnahme Israels keine Interpreten zu dem Liederwettbewerb entsandt. Dieser Boykott führte nicht nur zu einem kleineren Teilnehmerfeld, sondern dürfte auch in den boykottierenden Ländern selbst zu geringeren Einschaltquoten geführt haben.

Rückgang bei jungen Zuschauern

Besonders auffällig ist der Rückgang beim jungen Publikum. Der Anteil der 15- bis 24-Jährigen unter den Finale-Zuschauern lag in diesem Jahr bei nur noch 54,8 Prozent. Im Mai 2025 hatte die EBU für das Basler Finale noch 60,4 Prozent in dieser Altersgruppe gemeldet. Dies zeigt, dass der ESC offenbar auch bei der jungen Zielgruppe an Attraktivität eingebüßt hat.

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Ausblick

Ob der Zuschauerschwund langfristige Auswirkungen auf den Wettbewerb haben wird, bleibt abzuwarten. Die EBU wird die Entwicklung genau beobachten und möglicherweise Anpassungen vornehmen, um das Interesse wieder zu steigern. Der Sieg von Dara aus Bulgarien zeigt jedoch, dass der ESC weiterhin für Überraschungen gut ist.

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