Komikerin Bessin: „Man muss sich nicht immer großartig fühlen“
Bessin: Nicht immer großartig fühlen müssen

Die Berliner Komikerin und Autorin Ina Bessin spricht offen über mentale Gesundheit und den gesellschaftlichen Druck, stets glücklich und erfolgreich sein zu müssen. In einem aktuellen Interview betont sie, dass es völlig in Ordnung sei, sich nicht immer großartig zu fühlen. „Man muss nicht ständig auf Hochtouren laufen“, sagt die 42-Jährige, die für ihre ehrliche und direkte Art bekannt ist.

Der Druck der Selbstoptimierung

Bessin kritisiert die allgegenwärtige Selbstoptimierungskultur, die vor allem in sozialen Medien zelebriert wird. „Viele Menschen glauben, sie müssten permanent an sich arbeiten, um wertvoll zu sein. Dabei vergessen sie, dass auch Phasen der Schwäche zum Leben gehören“, erklärt sie. Die Komikerin plädiert für mehr Akzeptanz von negativen Gefühlen wie Trauer, Wut oder Frustration. „Diese Emotionen sind genauso wichtig wie Freude und Glück. Sie zeigen uns, was wir brauchen und was uns fehlt.“

Ehrlichkeit als Schlüssel

Für Bessin ist Ehrlichkeit der Schlüssel zu einem gesünderen Umgang mit sich selbst. Sie ermutigt dazu, auch mal „Nein“ zu sagen und eigene Grenzen zu respektieren. „Es ist ein Akt der Selbstfürsorge, sich nicht zu überfordern“, so die Autorin, die selbst immer wieder mit Unsicherheiten kämpft. In ihrem neuen Buch „Nicht perfekt, aber echt“ verarbeitet sie ihre Erfahrungen und gibt Tipps, wie man den Druck der Optimierung reduzieren kann.

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Reaktionen aus der Community

Bessins Aussagen stoßen auf große Resonanz. Viele Fans und Follower bedanken sich für ihre Offenheit. „Endlich spricht jemand aus, was viele fühlen“, kommentiert eine Nutzerin auf Instagram. Andere betonen, wie befreiend es sei, zu hören, dass man nicht immer stark sein müsse. Die Komikerin hofft, dass ihre Worte dazu beitragen, das Stigma um psychische Probleme weiter abzubauen.

Bessin plant, das Thema auch in ihren kommenden Bühnenprogrammen aufzugreifen. „Humor ist eine wunderbare Möglichkeit, schwierige Themen anzusprechen“, sagt sie. „Wenn wir gemeinsam lachen können, fühlen wir uns weniger allein.“

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