Die fünfte Staffel der Apple-TV-Serie „Trying“ startet am 8. Juli 2025 auf Apple TV+. Jeweils mittwochs erscheint eine neue Folge. Die Serie begleitet das Londoner Paar Nikki (Esther Smith) und Jason (Rafe Spall) auf ihrem Weg durch Kinderlosigkeit, Adoption und das alltägliche Familienchaos. Bereits vier Staffeln sind verfügbar.
Worum geht es in „Trying“?
Nikki und Jason sind ein humorvolles, aber tollpatschiges Paar, das zu Beginn der Serie versucht, Eltern zu werden. Über drei Staffeln hinweg erleben die Zuschauer ihren Weg der Akzeptanz der eigenen Unfruchtbarkeit und die Hürden des Adoptionsverfahrens. Am Ende werden sie Adoptiveltern von zwei Geschwistern, die in der fünften Staffel bereits Teenager sind und sich auf die Suche nach ihrer Identität und Herkunft begeben.
Warum ist „Trying“ eine besondere Serie?
Obwohl das Hauptthema Kinderlosigkeit und Adoption schwer ist, handelt es sich um eine Comedy-Serie. Hauptdarsteller Rafe Spall erklärt im Interview der Deutschen Presse-Agentur: „Sie ist durchgehend lustig, aber ihr Humor ist in der Realität verwurzelt.“ Im Mittelpunkt stehen stets die Liebe und der Zusammenhalt des Paares sowie seiner erweiterten Familie. Selbst in traurigen Momenten schaffen es Nikki und Jason durch ihren Humor und ihren positiven Blick aufs Leben, sich gegenseitig Halt zu geben und optimistisch weiterzugehen.
Mit fortschreitender Handlung wird das „Trying“ im Sinne von „Versuchen“ zum zentralen Thema: das Beste aus jeder Lebenssituation zu machen – sei es der Adoptionsprozess, Konflikte innerhalb der Familie oder der Alltag mit Kindern. Spall erläutert: „Das Leben steckt voller Schwierigkeiten. Doch wenn man den Rückhalt einer großartigen Familie hat und es immer wieder versucht – ganz im Sinne des Serientitels –, dann ist man erfolgreich, selbst wenn man ständig scheitert.“ Er fügt hinzu: „Ich bin selbst Elternteil. Ich mache ständig Fehler. Den Figuren in der Serie geht es genauso, aber sie bleiben dran – und genau das macht Elternschaft aus: einfach für die anderen da zu sein.“
Diese Schauspieler prägen die Serie
Esther Smith als Nikki und Rafe Spall als Jason sind das Herz der Serie. Im echten Leben sind sie ein Paar und haben ein gemeinsames Kind. Diese Harmonie überträgt sich auf die Leinwand. Für Spall ist das einer der Erfolgsgründe: „Die Sendungen, die wir gerne sehen, haben Charaktere, mit denen wir einfach gerne Zeit verbringen.“
Ein Highlight ist jeder Auftritt von Nikkis unnahbarer Schwester Karen (Siân Brooke) und ihrem Partner Scott (Darren Boyd). Beide sind sozial schwierig, aber durch eine tiefe Zuneigung verbunden. Sie manövrieren sich immer wieder in absurde Situationen. Ab der zweiten Staffel kommen die Kinder Princess (Eden Togwell, später Scarlett Rayner) und Tyler (Mickey McAnulty, später Cooper Turner) dazu. Besonders ab Staffel vier, als sie in der Pubertät sind, wird auch ihre Perspektive erzählt – ein großer Gewinn für die Serie.
Der Zeitsprung nach Staffel drei
Nach einem scheinbaren Finale in Staffel drei wurde die Serie mit einem Zeitsprung von sechs Jahren fortgesetzt. „Es ist ein Konzept, das man nicht sehr oft sieht. Und ich glaube, es ermöglicht den Charakteren eine enorme Weiterentwicklung“, sagt Spall. „Auch ich persönlich habe mich in den letzten zehn Jahren sehr gewandelt. Damit eine Serie Bestand hat, müssen sich die Charaktere weiterentwickeln – und das Mittel des Zeitsprungs trägt dazu wesentlich bei.“
Spoiler: Das Ende von Staffel vier
Die vierte Staffel endete mit einer Überraschung: Tochter Princess entdeckt, dass ihre Adoptivmutter Nikki ihre leibliche Mutter Kat (Charlotte Riley) bereits getroffen hat. Nun steht Kat vor ihrem Haus. In Staffel fünf bauen Princess und Kat eine vorsichtige Beziehung auf, und die gesamte Familie muss Kat willkommen heißen. Nikki ist skeptisch und will Princess vor Enttäuschungen schützen: „Sie ist nicht so mutig, wie ihr Augen-Make-up vermuten lässt.“ Doch Nikki hat auch Angst, als Mutter ersetzt zu werden. Nikki und Jason versuchen jedoch, auch diese Situation mit Liebe zu meistern.



