Madonna sorgt mit skurrilem Pride-Video für Aufsehen
Madonna: Skurriles Pride-Video sorgt für Aufsehen

Dass Madonna eine entschiedene Unterstützerin der LGBTQIA+-Community ist, ist nicht neu. Nun sendet sie zum Beginn des „Pride Month“ einen Videogruß, der jedoch von der eigentlichen Botschaft ablenkt. Jedes Jahr im Juni wird in den USA der „Pride Month“ gefeiert. Die LGBTQIA+-Community feiert sich dabei nicht nur selbst, sondern erinnert auch an den legendären Stonewall-Aufstand von 1969, bei dem Homosexuelle gegen ihre Unterdrückung protestierten.

Madonnas skurriler Videogruß

Zu Beginn dieser Woche ist der „Pride Month“ erneut angebrochen. Dass jemand wie Madonna, die eine langjährige Unterstützerin der LGBTQIA+-Community ist, dazu gratuliert, überrascht nicht. Wie die Queen of Pop dies konkret tut, hingegen schon. In den sozialen Netzwerken veröffentlichte sie ein sowohl in der Form als auch im Inhalt skurriles Video, in dem sie „Happy Pride“ in die Kamera haucht. Der Bildschirm ist zweigeteilt und zeigt oben und unten die gleiche, rosa eingefärbte Aufnahme. Im Hintergrund läuft Swing-Musik aus den 1940er Jahren.

Outfit und Hintergrund

Madonna trägt ein Abendkleid samt Handschuhen und Collier. Das Outfit weckt Erinnerungen an ihre „Material Girl“-Phase oder an Marilyn Monroe, ebenso wie der sonstige Look der Sängerin mit satt geschminkten Lippen. Auf den Boden gekniet, beugt sie sich für ihre Botschaft im Schmachtton nach vorn. Während sie an einer Zigarre zieht, ist im Hintergrund eine Toilette zu erkennen. Da die 67-Jährige offenkundig keinen BH trägt, purzeln ihre Brüste aus dem Kleid. An einer Stelle hat sie die Aufnahme sogar mit einem schwarzen Balken versehen, um einen Nippelblitzer zu kaschieren.

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Madonnas Kommentar und Fanreaktionen

„Nichts geht über die Liebe einer Mutter … frohen ‚Pride Month‘. Wir sehen uns bald“, schrieb Madonna in der Kommentarspalte dazu, garniert mit dem Emoji einer Regenbogenfahne. Die Reaktionen der Fans auf den obskuren Clip fallen gemischt aus. Einige lassen sie hochleben: „Eine Sache, die ich an Madonna liebe, ist, dass sie sich nie darum geschert hat, was über sie geschrieben wird“, lautet ein Kommentar. „Danke, dass du seit über 20 Jahren eine beständige Stimme des Schutzes und Empowerments bist“, heißt es an anderer Stelle. Ein dritter Nutzer freut sich: „Ich feiere es, dass unsere lustige Queen zurück ist.“

Andere äußern sich dagegen deutlich kritischer: „Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat … findet man da nicht sinnvollere Beschäftigungen? Ich meine damit nicht die ‚Pride‘-Botschaft, sondern die Art und Weise, wie sie vermittelt wird“, heißt es etwa. Oder: „Sind denn alle Fans völlig verblendet? Was zur Hölle treibt sie da eigentlich? Stimmt mit ihr irgendetwas nicht? Ist sie etwa high? Ich dachte, sie raucht und trinkt gar nicht? Das totale Desaster – was zum Teufel?!“ Ein weiterer Kommentar lautet scherzhaft: „Baby, du hast die Kamera angelassen.“

Madonnas Erfolg: Aufmerksamkeit garantiert

Doch ganz egal, wie man es findet – Madonna ist es mal wieder geglückt, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und das nur einen Monat vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Confessions on a Dance Floor: Part II“, die für den 3. Juli vorgesehen ist. Die skurrile Aktion zeigt einmal mehr, dass die Queen of Pop auch im Alter von 67 Jahren noch für Gesprächsstoff sorgt und ihre Botschaften auf unkonventionelle Weise verbreitet.

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