Hellabrunns Tarntalente: Kugelgürteltier-Nachwuchs stellt Besucher vor Herausforderung
Seit August 2024 bereichern die Südlichen Kugelgürteltiere Gustav und Gerlinde den Tierpark Hellabrunn in München. Nun hat das Paar bereits zum dritten Mal für Nachwuchs gesorgt. Die süßen Babys sind jedoch wahre Meister der Tarnung und erfordern von interessierten Besuchern besondere Aufmerksamkeit und Geduld.
Winzige Versteckspezialisten mit knöchernem Panzer
Die Südlichen Kugelgürteltiere zählen zu den wenigen Säugetieren weltweit, die über einen knöchernen Außenpanzer verfügen. Ihre einzigartige Fähigkeit, sich bei Gefahr vollständig zu einer undurchdringlichen Kugel zusammenzurollen, macht sie zu perfekten Überlebenskünstlern. Der aktuelle Nachwuchs entwickelt sich laut Tierparkangaben ausgezeichnet, obwohl eine genaue Geschlechtsbestimmung derzeit noch nicht möglich ist.
Die Suche gleicht einer Ostereierjagd
Um die winzigen Gürteltierbabys in ihrer naturnahen Anlage zu entdecken, müssen Besucher einen wachen Blick und viel Ausdauer mitbringen. Die Tiere nutzen geschickt hohle Baumstämme, dichte Vegetation oder weichen Boden, um sich zu verstecken oder einzugraben. So wird der Tierparkbesuch derzeit zu einer besonderen Herausforderung, die an die traditionelle Ostereiersuche erinnert – allerdings auf ganz Hellabrunner Art.
Die Kugelgürteltier-Familie bewohnt seit 2024 eine speziell neugestaltete Anlage in der Welt der kleinen Affen, wo sie optimale Lebensbedingungen vorfindet. Für Tierfreunde und Familien bietet sich damit eine einzigartige Gelegenheit, diese faszinierenden Tiere und ihre beeindruckenden Tarnkünste aus nächster Nähe zu beobachten – sofern man sie denn findet.



