Gestrandeter Buckelwal in Niendorf: Neue Hoffnung nach gescheiterten Rettungsversuchen
Am Strand von Niendorf, einem Ortsteil von Timmendorfer Strand, kämpft ein junger Buckelwal weiterhin um sein Überleben. Das Tier liegt seit Montagfrüh auf einer Sandbank fest, sein Rücken ragt aus dem Wasser, und die brummenden Töne, die es von sich gibt, sind noch hunderte Meter entfernt zu hören. Die Situation lässt niemanden kalt, doch momentan herrscht bedrückender Stillstand.
Gescheiterte Rettungsaktion mit Saugbagger
Ein weiterer Rettungsversuch am Dienstag mit einem Saugbagger ist kläglich gescheitert. Der Bagger verfügte nicht über ausreichend Kraft, um den festen Sand wegzuschaffen, der den Wal umgibt. Carsten Mannheimer von der Organisation Sea Shepherd äußerte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur seine Frustration: „Ich würde gerne mehr machen.“ Doch die Helfer müssen zusehen und abwarten, wie es weitergeht.
Größeres Gerät soll Abhilfe schaffen
Nun setzen die Retter ihre Hoffnungen auf größeres Spezialgerät, das voraussichtlich erst am Donnerstag zum Einsatz kommen kann. Mannheimer betonte, dass solche Strandungsfälle kaum ganz zu verhindern seien, aber bessere Vorbereitung helfen könnte. „Man könnte ein bisschen aufstocken, was das Equipment angeht.“ Es gebe verschiedene technische Gerätschaften, um Wale wieder zu befreien, doch die aktuelle Ausrüstung reicht offenbar nicht aus.
Hoffnung auf Befreiung bleibt bestehen
Trotz der Rückschläge gibt Mannheimer die Hoffnung nicht auf, dass der Wal doch noch zurück ins tiefere Wasser gelangen kann. Die Organisation Sea Shepherd und weitere Helfer vor Ort beobachten die Situation genau und planen neue Rettungsaktionen. Die brummenden Laute des gestrandeten Jungtiers erinnern ständig an die Dringlichkeit der Lage, während die Zeit langsam davonläuft.



