Buckelwal vor Wismar: Experten planen neuen Rettungsversuch am Nachmittag
Buckelwal vor Wismar: Neuer Rettungsversuch geplant

Buckelwal vor Wismar: Experten planen neuen Rettungsversuch am Nachmittag

Ein geschwächter Buckelwal, der sich im flachen Wasser der Ostsee vor Wismar befindet, soll heute Nachmittag erneut zum Wegschwimmen animiert werden. Das Deutsche Meeresmuseum teilte mit, dass der Wasserstand im Laufe des Tages voraussichtlich um etwa 30 Zentimeter ansteigen wird. Dies könnte die Bedingungen für einen weiteren Rettungsversuch verbessern.

Sanfte Methode: Paddelklatschen statt Berührung

Das Expertenteam vor Ort plant, den Wal durch Klatschen mit Paddeln auf das Wasser zu animieren. „Der Wal ist sehr geschwächt und sollte keinesfalls berührt werden“, betonte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums. Diese Methode soll den Wal sanft zum Aufbruch bewegen, ohne ihn zusätzlichem Stress auszusetzen.

Der Gesundheitszustand des 12 bis 15 Meter langen Wals ist besorgniserregend. „Die Atemfrequenz hat sich verlangsamt und die Haut weist Sekundärinfektionen auf“, erklärte die Sprecherin. Der Buckelwal lebt zwar noch, hat sich aber seit Tagen nicht von der Stelle bewegt und benötigt dringend Ruhe.

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Vorgeschichte: Strandung und erneutes Aufsetzen

Der Buckelwal war in der vergangenen Woche zunächst auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand gestrandet. Nach seiner Befreiung setzte er vor Wismar erneut auf, schwamm sich jedoch zunächst frei. Kurz darauf tauchte er in der Nähe wieder auf und liegt seitdem in etwa zwei Meter tiefem Wasser fest.

Die Experten hoffen, dass der steigende Wasserstand am Nachmittag die nötige Wassertiefe bietet, um den Wal erfolgreich zum Wegschwimmen zu bewegen. Ein erfolgreicher Rettungsversuch wäre entscheidend für das Überleben des geschwächten Tieres.

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