Sturm "Nils" verwüstet Südwesteuropa mit tödlicher Gewalt
Ein schwerer Sturm mit dem Namen "Nils" hat in der Nacht zum 12. Februar 2026 den Südwesten Europas mit verheerender Kraft getroffen. Nach Angaben des französischen Innenministers Laurent Nuñez kam dabei ein Mensch ums Leben. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Opfer um einen Lastwagenfahrer, dessen Fahrzeug von herabstürzenden Ästen getroffen wurde.
Massenhafte Stromausfälle und Verkehrschaos
Die Auswirkungen des Unwetters sind katastrophal: Allein in Südfrankreich waren am frühen Morgen rund 850.000 Haushalte ohne Stromversorgung, wie der Energieversorger Enedis mitteilte. Der Straßen- und Bahnverkehr kam vielerorts zum Erliegen, zahlreiche Zugverbindungen fielen komplett aus. Die französische Wetterbehörde Météo France sprach von einem Unwetter "seltener Kraft" und rief in fünf Départements die höchste Warnstufe Rot aus.
Orkanböen bis 160 km/h peitschen über das Land
In der Nacht erreichten die Windgeschwindigkeiten in Frankreich Spitzenwerte von mehr als 160 km/h. Auch im benachbarten Spanien wütete der Sturm mit voller Wucht: In Katalonien riefen die Behörden wegen extremen Windes ebenfalls Alarmstufe Rot aus und schlossen vorsorglich alle Schulen. Der Zivilschutz meldete eine schwer verletzte Person, die von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Entwurzelte Bäume blockierten zeitweise mehrere wichtige Verkehrswege.
Auch Mallorca von heftigen Böen betroffen
Auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca tobte das Unwetter ebenfalls mit voller Kraft. Der spanische Wetterdienst Aemet registrierte in den Bergen Böen von bis zu 150 km/h. Zunächst gab es von der Insel jedoch keine Berichte über Opfer oder größere Schäden. Die Behörden beider Länder bleiben in höchster Alarmbereitschaft, da der Sturm weiterhin für gefährliche Bedingungen sorgt.
Die meteorologische Situation bleibt angespannt, während Rettungskräfte in Frankreich und Spanien mit den Folgen der Naturgewalt kämpfen. Experten warnen davor, dass solche extremen Wetterereignisse im Zuge des Klimawandels möglicherweise häufiger auftreten könnten.



