Nach einem Ausfall des digitalen Funksystems am Dienstagabend hat die Deutsche Bahn den Zugverkehr in ganz Deutschland wieder anlaufen lassen. Das Unternehmen bestätigte, dass die technische Störung behoben sei, warnte jedoch vor anhaltenden Einschränkungen im Laufe des Mittwochs.
Bundesweiter Stillstand am Dienstagabend
Die Störung des digitalen Funksystems, das für die Kommunikation zwischen Zügen und Leitstellen essenziell ist, hatte am Dienstagabend zu einem kompletten Stillstand des Bahnverkehrs geführt. Die Deutsche Bahn wies alle Züge an, ihre Fahrt zu unterbrechen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Nach Angaben des Unternehmens waren sowohl Fern- als auch Regionalzüge betroffen.
Problem behoben – Einschränkungen bleiben
„Das Problem ist behoben, der Zugverkehr läuft wieder an“, teilte ein Bahnsprecher mit. Dennoch könne es im Laufe des Tages noch zu Verspätungen und Zugausfällen kommen, da sich der Betrieb erst normalisieren müsse. Die Ursache der Störung werde derzeit untersucht. Laut einem Bericht des Handelsblatts handelte es sich um einen Ausfall des digitalen Zugfunks (GSM-R), der für die sichere Steuerung des Zugverkehrs notwendig ist.
Auswirkungen auf Reisende
Reisende mussten sich am Dienstagabend auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen. Viele Züge standen stundenlang auf offener Strecke. Die Deutsche Bahn empfahl, vor Reiseantritt die aktuellen Verbindungen zu prüfen. „Wir bitten die Fahrgäste um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten“, so der Sprecher. Die Störung ereignete sich am 24. Juni 2026 gegen 20 Uhr und war nach etwa zwei Stunden behoben.



