Taucher findet angebliche Pixel Watch 5 vor Karibikinsel St. Martin
Taucher findet Pixel Watch 5 auf Meeresgrund

Zufallsfund oder Inszenierung? Taucher entdeckt angebliche Pixel Watch 5 vor der Karibikinsel St. Martin

Ein ungewöhnlicher Fund sorgt derzeit für Aufsehen in der Technikwelt: Ein Taucher hat vor der Karibikinsel St. Martin auf dem Meeresgrund eine Smartwatch entdeckt, die auf der Rückseite die Bezeichnung „Pixel Watch 5“ trägt. Das Problem: Google hat die fünfte Generation seiner Smartwatch noch gar nicht offiziell vorgestellt. Handelt es sich um einen echten Prototypen oder um eine geschickte Fälschung?

Prototypen-Funde sind nicht neu

Immer wieder kommt es vor, dass Mitarbeiter von Technologieunternehmen Prototypen verlieren – sei es in Restaurants, Bars oder an anderen öffentlichen Orten. Der bekannteste Fall war ein iPhone 4G, das ein Apple-Mitarbeiter in einem Biergarten in Kalifornien liegen ließ. Auch Google hatte bereits einen solchen Moment: Im Jahr 2022 wurde in einem Restaurant in Chicago ein Prototyp der ersten Pixel Watch gefunden. Der aktuelle Fundort ist jedoch noch ungewöhnlicher: der Meeresgrund vor St. Martin.

Von einem Spieleentwickler publik gemacht

Veröffentlicht wurden die Bilder des Fundes von Randy Pitchford, dem Mitbegründer des Spieleentwicklers Gearbox Software, der für Spiele wie „Borderlands“ bekannt ist. Pitchford selbst war nicht tauchen, sondern ein Freund habe ihm die Uhr gegeben. Dieser Freund sei vor einigen Tagen vor St. Martin getaucht und habe die Uhr entdeckt. Pitchford schrieb auf X: „Er bat mich, einen Blick darauf zu werfen, weil er glaubt, dass ich Kontakte in die Tech-Branche habe. Kann mir jemand weiterhelfen? Weiß jemand, wie man den Besitzer dieser noch unveröffentlichten Uhr finden kann, damit wir sie zurückgeben können?“

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Details zum Fund

Auf den Bildern ist die Uhr nur schwer zu erkennen, aber bei genauer Betrachtung sieht man den Schriftzug „Pixel Watch 5“. Ansonsten gleicht das Gerät äußerlich der aktuellen Pixel Watch 4. Weitere Hinweise auf einen Prototypen gibt es nicht. Die Software könnte Aufschluss geben, doch der Akku ist laut Pitchford leer. Die Restenergie reiche jedoch noch aus, um die korrekte Uhrzeit anzuzeigen. Warum Pitchford nicht einfach ein Ladegerät besorgt hat, ist unklar – zumal die Uhr vermutunglich baugleich zum Vorgänger ist und daher keine spezielle Dockingstation benötigt.

Rückgabe arrangiert

Einige Stunden nach seinem ersten Post berichtete Pitchford, dass er „dank der Magie des Internets“ Kontakt zum Besitzer herstellen und die Rückgabe arrangieren konnte. Damit scheint die Angelegenheit erledigt. Es bleibt jedoch die Frage, ob es sich um einen echten Prototypen handelt oder um eine Inszenierung. Sollte die Geschichte wahr sein, wäre dies einer der außergewöhnlichsten Funde von Prototypen – noch spektakulärer als Funde in Restaurants oder Biergärten.

Spekulationen um PR-Trick

Immer wieder wird bei solchen Funden spekuliert, ob es sich um einen cleveren PR-Trick der Unternehmen handelt. Dass ein Mitarbeiter einen Prototypen an einem so abgelegenen Ort verliert, erscheint jedoch eher unwahrscheinlich. Vielleicht wird der „Google-Taucher“ eines Tages die Geschichte erzählen, wie sich das Armband unter Wasser lösen konnte – wenn er es korrekt angelegt hatte. Bis dahin bleibt der Fund ein kurioses Rätsel der Technikgeschichte.

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