Apple stellt den Software-Support für mehrere ältere Smartwatch-Modelle ein, darunter auch die Apple Watch Ultra aus dem Jahr 2022. Mit dem kommenden Update auf watchOS 27 im Herbst 2026 erhalten diese Geräte keine neuen Funktionen mehr. Das sorgt bei vielen Nutzern für Unverständnis, da die Uhr einst rund 1000 Euro kostete und als besonders leistungsfähig beworben wurde.
Gründe für das Support-Ende
Apple hat sich gegenüber dem US-Online-Magazin Techradar zu den Gründen geäußert. Eine zentrale Rolle spielt offenbar die neue Generation von KI-Funktionen rund um Siri. Diese erfordern deutlich mehr Rechenleistung, als ältere Modelle bieten können. Laut Apple stoßen die verbauten Chips an ihre technischen Grenzen.
Betroffene Modelle
Neben der Apple Watch Ultra sind auch die Series 6, 7 und 8 sowie weitere ältere Modelle betroffen. In diesen Uhren arbeitet der S8-Chip oder eine noch ältere Generation. Diese Prozessoren besitzen keine spezielle Neural Engine für moderne KI-Funktionen. Neuere Modelle wie die Series 9, Ultra 2 oder die SE 3 verfügen über deutlich stärkere Hardware und sind gezielt für KI-Anwendungen optimiert.
Bereits jetzt fehlende Funktionen
Schon heute zeigt sich der Unterschied im Alltag. Bestimmte Funktionen stehen trotz watchOS 26 auf älteren Watches gar nicht zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die On-Device-Siri, neue Gestensteuerungen und die Erkennung von Schlafapnoe. Diese Features setzen die neuere Chip-Architektur voraus. Apple hat sich deshalb offenbar dagegen entschieden, eine abgespeckte Version des neuen Betriebssystems anzubieten.
Sicherheitsupdates bleiben erhalten
Ganz ohne Unterstützung bleiben die betroffenen Modelle jedoch nicht. Apple gibt an, weiterhin Sicherheitsupdates bereitzustellen. Auch die Verbindung mit neuen iPhones soll problemlos funktionieren. Eine Apple Watch mit watchOS 26 kann also weiterhin mit einem iPhone mit iOS 27 genutzt werden. Einschränkungen gibt es jedoch bei neuen Funktionen, die Apple auf seiner Entwicklerkonferenz vorgestellt hat.



