Skisprung-Spektakel in Zakopane: Wellinger jagt die 1000-Meter-Marke
Zakopane: Wellinger jagt 1000-Meter-Marke beim Zielspringen

Skisprung-Spektakel in Zakopane: Wellinger jagt die 1000-Meter-Marke

Die lange Skisprung-Saison ist offiziell beendet – doch für die Stars der Branche geht es noch einmal hoch hinaus. Nur drei Tage nach dem Weltcup-Finale treten die Top-Athleten beim Zielspringen im polnischen Zakopane an. Dieses spektakuläre Event wird von einem österreichischen Getränke-Multi initiiert und verspricht pure Weitenjagd ohne die üblichen Wettkampfregeln.

Deutsche Asse und internationale Topstars am Start

Für Deutschland gehen die erfahrenen Springer Andreas Wellinger und Karl Geiger an den Start. Sie treffen auf Sloweniens Topstar Domen Prevc, der im Vorjahr bereits für Furore sorgte. Das Event beginnt am Mittwoch um 15:45 Uhr auf der berühmten Wielka-Krokiew-Schanze in Zakopane.

Beim Zielspringen geht es ausschließlich um die Weite. Haltungsnoten sowie Wind- und Gate-Kompensationspunkte entfallen komplett. Jeder Springer kann seine Anlauflänge und Strategie frei wählen, was zu spektakulären Flügen führen dürfte.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Team-Wettkampf mit prominenten Kapitänen

Gesprungen wird in einem besonderen Format mit fünf Vierer-Teams, die jeweils von einem ehemaligen Skisprung-Star als Kapitän geführt werden. Im Team von Martin Schmitt, dem deutschen Skisprung-Legende, treten neben Andreas Wellinger der Norweger Marius Lindvik, der Pole Dawid Kubacki und der Slowene Anze Lanisek an.

Weitere prominente Kapitäne könnten Andreas Goldberger, Adam Malysz, Thomas Morgenstern oder Janne Ahonen sein. Sollten am Ende mehrere Teams punktgleich liegen, entscheidet ein spannendes Ausspringen der jeweiligen Mannschaftsführer auf einer kleinen mobilen Schanze über den Sieg.

Jagd auf den Schanzenrekord und die 1000-Meter-Marke

Das ambitionierte Ziel des Events lautet: Mit acht Sprüngen möglichst nahe an die magische 1000-Meter-Marke herankommen. Das entspricht einem Durchschnitt von 125,0 Metern pro Sprung. Der aktuelle Schanzenrekord auf der Wielka-Krokiew-Schanze hält der Japaner Yukiya Sato mit 147,0 Metern.

Doch beim Zielspringen sind noch größere Weiten möglich, da keine Abzüge für Telemark-Landungen vergeben werden. Im Vorjahr flog Domen Prevc bei der Premiere des Events auf eine inoffizielle Bestmarke von 150,5 Metern – ein Zeichen dafür, was bei diesem besonderen Format möglich ist.

Für die Zuschauer verspricht das Zielspringen in Zakopane somit ein einzigartiges Spektakel abseits des regulären Wettkampfbetriebs. Die Athleten können ohne den üblichen Druck maximale Weiten anpeilen und vielleicht sogar neue Rekorde aufstellen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration