Linus Straßer kritisiert Olympia-Slalomkurs: WM-Dritter sucht nach dem richtigen Rezept
Straßer kritisiert Olympia-Slalomkurs: WM-Dritter sucht Rezept

Straßer übt Kritik an Olympia-Slalomstrecke in Bormio

Der deutsche Skistar Linus Straßer, der bei der WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm die Bronzemedaille im Slalom gewann, hat sich nach dem olympischen Team-Kombinationswettbewerb in Bormio kritisch über den dortigen Slalomkurs geäußert. Der 33-jährige WM-Dritte bezeichnete den Schlussteil der Strecke auf der legendären Stelvio-Piste als "leichtesten Slalomhang, den ich je auf diesem Niveau gefahren bin".

Herausforderung trotz einfachem Kurs

Straßer betonte jedoch, dass gerade diese vermeintliche Einfachheit eine besondere Herausforderung darstelle: "Das darfst du eigentlich keinem erzählen, wie einfach das ist", erklärte der deutsche Skirennläufer. Gerade weil der Kurs im letzten Abschnitt technisch weniger anspruchsvoll sei, müsse man sich "am Limit" bewegen – sowohl in Bezug auf die Linienwahl als auch die Geschwindigkeit und Bewegungsabläufe.

Der Münchner zeigte sich nach dem Wettbewerb pragmatisch: "Das hier kann gefühlt jeder", sagte er über den Slalomkurs auf der Abfahrtsstrecke von Bormio, "aber am Schluss ist es so wie es ist". Gemeinsam mit Abfahrer Simon Jocher belegte Straßer in der erstmals bei Olympischen Spielen ausgetragenen Team-Kombination den zehnten Platz.

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Vorbereitung auf die Slalom-Entscheidung

Mit Blick auf die olympische Slalom-Entscheidung am Montag der kommenden Woche (erster Lauf um 10.00 Uhr, zweiter Lauf um 13.30 Uhr) betonte Straßer die Notwendigkeit, die gegebenen Bedingungen anzunehmen und "das richtige Rezept" zu finden. Der deutsche Skirennläufer analysierte seine Leistung im Team-Wettbewerb selbstkritisch: "Es waren wahnsinnig gute Abschnitte dabei, leider habe ich genau im falschen Moment Fehler gemacht, die natürlich weh tun."

Der Medaillengewinner von Saalbach-Hinterglemm sieht in der Situation dennoch eine Chance: "Ich werde probieren, sie zu ergreifen, mit allem, was mir zur Verfügung steht", erklärte Straßer entschlossen. Der Schweizer Franjo von Allmen und Tanguy Nef hatten die Team-Kombination gewonnen, während das deutsche Duo außerhalb der Medaillenränge blieb.

Anpassung an die Olympiastrecke

Für den erfahrenen Skirennläufer steht fest, dass er sich zunächst an die Olympiastrecke gewöhnen muss. Die besonderen Gegebenheiten der Stelvio-Piste in Bormio erfordern eine spezifische Herangehensweise, die Straßer in den kommenden Tagen perfektionieren will. Die Kombination aus technischem Anspruch und den olympischen Druckbedingungen stellt eine doppelte Herausforderung dar, der sich der deutsche Athlet stellen muss.

Straßers Aussagen zeigen einen erfahrenen Sportler, der trotz Kritik an den Streckenverhältnissen professionell mit der Situation umgeht und seine Energie auf die optimale Vorbereitung für den kommenden Wettkampf konzentriert. Die olympische Slalom-Entscheidung am nächsten Montag wird zeigen, ob es dem WM-Dritten gelingt, sein "richtiges Rezept" zu finden und seine Chance auf eine olympische Medaille zu nutzen.

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