Ironman 70.3 in Valencia: MV-Triathleten starten mit Ambitionen in die neue Saison
Die Triathleten Lena Meißner und Johannes Vogel aus Mecklenburg-Vorpommern vollziehen beim Ironman 70.3 in Valencia den Start in die neue Wettkampfsaison. Nach einem teils schwierigen Jahr 2025 mit Verletzungen und Rückschlägen kehren beide an den Ausgangspunkt ihrer Auftaktrennen zurück, wo sie bereits in der Vergangenheit Erfolge feiern konnten.
Gemeinsamer Weg trotz unterschiedlicher Herausforderungen
Lena Meißner vom SC Neubrandenburg und Johannes Vogel vom TC Fiko Rostock verbindet mehr als nur ihre Leidenschaft für den Triathlon. Beide trainierten am Bundesstützpunkt Saarbrücken, verpassten knapp die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris und suchten anschließend mit dem Wechsel von der Kurzdistanz auf längere Strecken eine neue sportliche Herausforderung. Am Sonntag bestreiten sie in Valencia das Rennen über die klassische Ironman-70.3-Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen.
Vor zwei Jahren hatte die heute 25-jährige Lena Meißner in Valencia als Zweite gefinisht, während Johannes Vogel den 15. Platz belegte. Seitdem haben sich beide Athleten kontinuierlich weiterentwickelt und sich 2024 sowie 2025 für Weltmeisterschaften qualifiziert, aus verschiedenen Gründen jedoch nicht an den Start gehen können.
Comeback nach verletzungsbedingten Rückschlägen
Für Johannes Vogel, der mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen wird, war die vergangene Saison besonders hart. Nach einem doppelten Schulterbruch im Jahr 2024 warf ihn 2025 ein Kreuzbandriss zurück, der ein vorzeitiges Saisonende bedeutete. Dabei hatte der Hansestädter im Juni vergangenen Jahres beim Ironman in Frankfurt am Main noch das WM-Ticket gelöst. „Die Vorbereitungen für das Comeback liefen gut“, erklärt Vogel, der neben seiner aktiven Karriere auch als Trainer tätig ist.
Auch Lena Meißner, die im vergangenen Jahr in Jönköping Ironman-70.3-Europameisterin wurde, musste einige Hürden überwinden. Die Lehramtsstudentin, die kurz vor ihrem Abschluss steht, hatte mit Stress durch zwei Umzüge in ihrer Wahlheimat Saarbrücken zu kämpfen. Nun möchte die 1,66 Meter große Athletin wieder voll durchstarten.
Neue Ausrüstung für optimale Leistung
Ein wichtiger Faktor für Meißners Weiterentwicklung auf der Mitteldistanz ist ihr neues Triathlonrad der Marke Ridley, das Modell „Triton Fast“. Die 70.3-Europameisterin des Jahres 2025 sieht in dem Rad eine echte „Waffe“ für ihre sportlichen Ambitionen. „Ich hätte es nicht besser treffen können als mit einer so leistungsstarken und innovativen Marke. Was diese Zusammenarbeit so besonders macht, ist das Gesamtpaket. Wir arbeiten intensiv daran, das Maximum herauszuholen“, wird Meißner auf der Ridley-Website zitiert.
Für beide Athleten bedeutet der Ironman 70.3 in Valencia nicht nur den Saisonauftritt, sondern auch die Möglichkeit, nach den Enttäuschungen der Olympia-Qualifikation und den verletzungsbedingten Ausfällen wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen. Der angehende Sportwissenschaftler Johannes Vogel und die kurz vor ihrem Abschluss stehende Lena Meißner hoffen, mit starken Leistungen in Valencia den Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2026 zu legen.



