SSC Schwerin verliert knapp gegen Spitzenreiter Stuttgart im Tiebreak
Im letzten Hauptrundenspiel der Volleyball-Bundesliga der Frauen mussten die Spielerinnen des SSC Palmberg Schwerin eine knappe Niederlage gegen den Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart hinnehmen. Das Match endete mit einem Ergebnis von 2:3 (25:19, 23:25, 25:21, 12:25, 11:15) und wurde erst im entscheidenden Tiebreak entschieden. Trotz der Niederlage sicherte sich der Titelverteidiger aus Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Punkt, der über die Playoff-Plätze entschied.
Dramatischer Verlauf mit wechselhaften Phasen
Nachdem Schwerin den ersten Satz klar für sich entschieden hatte, musste sich das Team von Trainer Felix Koslowski im zweiten Durchgang knapp geschlagen geben. Der dritte Abschnitt entwickelte sich dann besonders dramatisch: Der SSC führte bereits mit 22:13, geriet aber ins Wanken, als Stuttgart einen beeindruckenden Aufholjagd startete und auf 21:23 verkürzte. Letztlich konnte Schwerin den Satz doch noch gewinnen und sich damit den notwendigen Punkt sichern, um in der Tabelle wenigstens den dritten Rang zu erreichen.
Mehr war an diesem Abend jedoch nicht möglich. Stuttgart dominierte den vierten Satz deutlich und zeigte sich auch im entscheidenden Tiebreak als das klar überlegene Team. Die Mecklenburgerinnen mussten sich somit mit der Niederlage abfinden, konnten aber dennoch einen wichtigen Erfolg verbuchen.
Folgen für die Playoff-Platzierung und kommende Gegner
Durch die Niederlage fiel Schwerin vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz zurück und wurde von Suhl überholt, das sich in Aachen mit 3:1 durchsetzte. Dieser Sieg von Suhl hatte jedoch auch positive Auswirkungen für den SSC: Schwerin ließ Dresden hinter sich und vermied damit ein mögliches Wiedersehen mit dem Allianz MTV Stuttgart bereits im Halbfinale der Playoffs.
Stattdessen bekommen die Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern in der Runde der besten acht Teams nun die Ladies in Black Aachen als Gegner. Dieser Ausgang des letzten Hauptrundenspiels sorgt für eine interessante Konstellation in den kommenden Playoff-Begegnungen und gibt dem SSC realistische Chancen auf ein Weiterkommen im Wettbewerb.
Trainer Felix Koslowski und sein Team können trotz der Niederlage gegen den Spitzenreiter mit der Leistung zufrieden sein, insbesondere mit dem erkämpften Punkt, der die Playoff-Teilnahme sichert. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Schwerin seine Titelverteidigung erfolgreich fortsetzen kann.



