Enttäuschung in München: Zverev verpasst Finaleinzug bei BMW Open
Die BMW Open in München erlebten am 18. April 2026 eine große Überraschung im Halbfinale. Alexander Zverev, die Nummer 3 der Weltrangliste und Titelverteidiger, musste sich dem Italiener Flavio Cobolli klar geschlagen geben. Die Partie endete mit 3:6, 3:6 nach nur 68 Minuten Spielzeit.
Thomallas Anwesenheit bringt kein Glück
Pünktlich zum Halbfinale war Moderatorin Sophia Thomalla in München eingetroffen, um ihren Freund Alexander Zverev anzufeuern. Die 36-Jährige zeigte sich mit neuer Frisur und postete zu ihrem neuen Look bei Instagram: „Neue Saison, neues Ich“. Ihre Anwesenheit in der Spielerbox war ein klares Statement gegen alle Gerüchte um eine mögliche Trennung des Paares.
Doch sportlich half die moralische Unterstützung nicht: Zverev fand von Beginn an kaum Mittel gegen den überragenden Italiener. Cobolli, aktuell auf Platz 16 der Weltrangliste, spielte ein nahezu perfektes Match und dominierte den Hamburger in allen Belangen.
Cobollis dominante Vorstellung
Der 24-jährige Florentiner startete furios und baute im ersten Satz innerhalb von sieben Minuten von 1:1 auf 4:1 aus. Die Statistik sprach eine deutliche Sprache: 20:5 Gewinnschläge allein im ersten Satz zugunsten Cobollis. Zverev hatte kaum Antworten auf das präzise Spiel des Italieners, der Ball für Ball genau auf die Linien platzierte.
Besonders bitter für Zverev: Beim Satzball für Cobolli dachte er, der Ball sei im Aus gewesen, und nahm ihn erst sehr spät, als klar wurde, dass kein Ausruf kam. Der daraus resultierende Fehlschlag besiegelte den ersten Satzverlust.
Keine Wende im zweiten Satz
Auch im zweiten Durchgang setzte Cobolli sein starkes Niveau fort und erzielte sofort einen Break. Zverevs Versuch, mit offensiverem Spiel die Initiative zurückzugewinnen, scheiterte an der konstanten Leistung des Gegners. Nach dem zweiten Break war die Partie praktisch entschieden, und Cobolli verwandelte seinen ersten Matchball zum 6:3.
Im Finale trifft der Italiener nun entweder auf den Amerikaner Ben Shelton oder den slowakischen Qualifikanten Alex Molcan. Sollte Shelton das Endspiel erreichen, würde er damit an seine Leistung von 2025 anknüpfen, als er im Finale gegen Zverev unterlag.
Ausblick für Zverev
Alexander Zverev bleibt trotz der Niederlage vorerst auf Platz 3 der Weltrangliste. Der Hamburger reist nun weiter zu den Masters-Turnieren in Madrid und Rom, wo er sich rehabilitieren möchte. Die Niederlage in München bedeutet das vorzeitige Aus in der Titelverteidigung und eine enttäuschende Heimpause für den deutschen Tennisstar.



