Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev hat das Viertelfinale der French Open gegen den spanischen Youngster Rafael Jódar gewonnen und steht im Halbfinale. Der 29-Jährige setzte sich mit 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 durch und zeigte dabei eine starke Leistung, insbesondere nach einem schwierigen Start.
Zverev als Topfavorit
Nach dem frühen Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic sowie dem verletzungsbedingten Fehlen von Carlos Alcaraz ist Zverev der aussichtsreichste Kandidat auf den Titel in Roland Garros. Für den Hamburger wäre es der erste Grand-Slam-Triumph seiner Karriere. Im Halbfinale trifft er auf den Sieger der Partie zwischen João Fonseca und Jakub Mensik.
Starker Auftritt nach anfänglichen Problemen
Zu Beginn hatte Zverev gegen den 19-jährigen Jódar, der vor einem Jahr noch außerhalb der Top 700 stand, einige Schwierigkeiten. Der Spanier spielte mutig und überraschte den Deutschen mit seinem Tempo und seinen Varianten. Doch nach dem Gewinn des ersten Satzes im Tiebreak dominierte Zverev das Geschehen. Seine Rückhand erwies sich als besonders effektiv, und er nutzte die nachlassenden Kräfte seines Gegners, der zuvor zwei Fünfsatz-Matches absolviert hatte, gnadenlos aus.
Boris Becker lobte bei Eurosport: „Das war die beste Vorstellung von Sascha Zverev bei diesem Turnier.“ Nach 2:25 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball.
- Zverev steht zum fünften Mal im Halbfinale der French Open.
- Er ist nach den Ausfällen der Topstars der große Favorit auf den Titel.
- Jódar zeigte eine starke Leistung, musste aber letztlich der Erfahrung und Klasse Zverevs Tribut zollen.
Das Halbfinale wird für Zverev eine weitere Gelegenheit sein, seinen ersten Grand-Slam-Titel zu holen. Die Tür steht weit offen.



