Zverev triumphiert im Achtelfinale der French Open gegen de Jong
Zverev besiegt de Jong im Achtelfinale der French Open

Alexander Zverev hat beim French-Open-Achtelfinale einen klassischen Fehlstart hingelegt, sich aber schnell gefangen und am Ende souverän gesiegt. Der deutsche Tennisstar besiegte den Niederländer Jesper de Jong mit 7:6 (7:3), 6:4, 6:1 und untermauerte damit seinen Anspruch als Turnierfavorit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen den Geburtstagskind de Jong zeigte Zverev eine starke Leistung und steht nun zum sechsten Mal in Serie im Viertelfinale von Roland Garros.

Zverevs Weg zum Sieg

Der 29-Jährige lag im ersten Satz schnell mit 0:3 zurück, kämpfte sich aber zurück und gewann den Tiebreak mit 7:3. Im zweiten Satz steigerte sich Zverev weiter und holte sich diesen mit 6:4. Den dritten Satz dominierte er dann klar mit 6:1. Insgesamt dauerte die Partie 2 Stunden und 14 Minuten. Zverev ist nun der letzte verbliebene deutsche Tennisprofi in Paris, nachdem alle anderen acht gestarteten Deutschen bereits ausgeschieden sind.

Nächster Gegner: Rafael Jódar

Im Viertelfinale trifft Zverev auf den spanischen Jungstar Rafael Jódar. Der 19-Jährige drehte im Achtelfinale gegen Landsmann Pablo Carreño Busta einen 0:2-Satzrückstand noch in einen 4:6, 4:6, 6:1, 6:2, 6:2-Sieg. Jódar gilt als großes Talent und wird Zverev vor eine schwere Aufgabe stellen.

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Favoritenrolle für Zverev

Zverev ist inzwischen der große Titelfavorit in Roland Garros, da der Weltranglistenerste Jannik Sinner und Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic bereits früh im Turnier ausgeschieden sind. Titelverteidiger Carlos Alcaraz fehlt verletzungsbedingt. Dennoch wird sich Zverev steigern müssen, um seinen ersten Grand-Slam-Triumph zu feiern.

Spielanalyse

Gegen de Jong, der als Lucky Loser ins Hauptfeld gerutscht war, zeigte Zverev eine wechselhafte Leistung. Vor allem mit der Vorhand hatte er anfangs Probleme, fand aber im Laufe des Spiels immer besser ins Match. Tennis-Ikone Boris Becker kommentierte bei Eurosport: „Die Psyche hat sich beruhigt, die bösen Dämonen haben sich jetzt erstmal verabschiedet.“

Das Wetter in Paris hatte sich im Vergleich zur ersten Woche um rund zehn Grad abgekühlt, und im Tiebreak des ersten Satzes regnete es sogar leicht. Zverev, der für seinen wuchtigen Aufschlag Hitze bevorzugt, stellte sich jedoch gut auf die Bedingungen ein und steigerte sich mit zunehmender Spieldauer.

Ausblick auf das Viertelfinale

Zverev trifft im Viertelfinale auf Rafael Jódar, der als Shootingstar gilt. Der Spanier zeigte im Achtelfinale eine beeindruckende Aufholjagd und wird sicherlich motiviert sein. Zverev muss von Beginn an konzentriert spielen, um seine Favoritenrolle zu bestätigen. Die Partie verspricht Spannung und hochklassiges Tennis.

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