Pogačar verpasst Paris-Roubaix-Sieg knapp – van Aert triumphiert in der Hölle des Nordens
Pogačar verpasst Paris-Roubaix-Sieg knapp – van Aert triumphiert

Pogačar verpasst Paris-Roubaix-Sieg nur um Zentimeter – van Aert triumphiert in der Hölle des Nordens

Beim legendären Radrennen Paris-Roubaix, das auch als Hölle des Nordens bekannt ist, hat der slowenische Radprofi Tadej Pogačar eine knappe Niederlage erlitten. Nach 258,3 anspruchsvollen Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix fehlten dem Fahrer des UAE Team Emirates-XRG im entscheidenden Zielsprint nur wenige Zentimeter zum Sieg. Stattdessen sicherte sich der Belgier Wout van Aert vom Team Visma-Lease a Bike den Triumph bei der 123. Auflage dieses eintägigen Klassikers.

Erste Niederlage seit Monaten für den Tour-de-France-Champion

Für Tadej Pogačar markiert dieses Rennen einen besonderen Rückschlag. Es ist seine erste Niederlage seit seinem Weltmeistertitel im September des vergangenen Jahres. Der 25-jährige Slowene, der bereits dreimal die Flandern-Rundfahrt gewann und bei anderen Monumenten wie Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt siegreich war, muss weiter auf den letzten fehlenden Titel in seiner Sammlung der fünf Radsport-Monumente warten. Damit bleiben die belgischen Legenden Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy die einzigen Fahrer, die alle fünf Monumente gewinnen konnten. De Vlaeminck komplettierte seine Sammlung vor 49 Jahren als letzter Fahrer.

Ein Rennen voller Wendungen und Materialprobleme

Das Rennen war geprägt von zahlreichen Defekten und unerwarteten Wendungen. Beide Spitzenfahrer mussten mit Materialproblemen kämpfen: Pogačar wechselte mehrmals sein Rad, um aufholen zu können, während auch van Aert zwischenzeitlich mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Dennoch behielt der Belgier im finalen Sprint die Oberhand und feierte damit nach seinem Sieg bei Mailand-Sanremo im Jahr 2019 seinen zweiten Triumph bei einem der fünf großen Klassiker. Für den 31-jährigen van Aert ist dies ein bedeutender Meilenstein in seiner Karriere, der seine Vielseitigkeit und Ausdauer unter Beweis stellt.

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Die Hölle des Nordens lebte einmal mehr ihrem Ruf als eines der härtesten Eintagesrennen der Welt gerecht. Die Kombination aus Kopfsteinpflaster, langen Distanzen und unvorhersehbaren Zwischenfällen machte es zu einem wahren Test für die Fahrer. Trotz der Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg zeigte Pogačar einmal mehr seine Klasse und Kampfbereitschaft, die ihn zu einem der dominanten Fahrer der aktuellen Radsportszene machen.

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