Maclean-Brüder: 139 Tage im Ruderboot durch den Pazifik
Maclean-Brüder: 139 Tage Rudern über den Pazifik

Ein außergewöhnliches Abenteuer auf dem Pazifik

Die Brüder James und John Maclean haben etwas vollbracht, was viele für unmöglich hielten: Sie ruderten 139 Tage lang über den Pazifischen Ozean. In einem kleinen Ruderboot trotzten sie den Elementen, der Einsamkeit und den körperlichen Strapazen. Ihre Reise begann in San Francisco und endete nach über 10.000 Kilometern in Australien.

Die Vorbereitung auf die Herausforderung

Monatelang bereiteten sich die beiden Brüder auf ihr Vorhaben vor. Sie trainierten ihre Ausdauer, studierten Wetterkarten und optimierten ihre Ausrüstung. Ihr Boot, die „Pazifik-Biest“, war speziell für die extremen Bedingungen ausgelegt. Mit Vorräten für mehrere Monate und einer Satellitenkommunikation ausgestattet, stachen sie schließlich in See.

Der Alltag an Bord

Die Tage an Bord waren von einem strengen Rhythmus geprägt. Im Zweistundentakt wechselten sie sich beim Rudern ab. Schlaf war Mangelware, denn die Wellen und die Gefahr von Kollisionen mit Frachtschiffen erforderten ständige Wachsamkeit. Die Verpflegung bestand aus gefriergetrockneten Mahlzeiten, die sie mit Meerwasserentsalzern zubereiteten.

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Die größten Hindernisse

Der Pazifik zeigte sich von seiner rauen Seite: Stürme mit Wellen von über zehn Metern, glühende Hitze und die ständige Bedrohung durch Haie machten die Reise zu einer Tortur. Mehrmals drohte das Boot zu kentern. Einmal verloren sie fast ihre gesamte Ausrüstung, als eine Welle das Deck fegte. Doch die Brüder gaben nicht auf.

Der Zusammenhalt als Schlüssel zum Erfolg

James und John Maclean betonen immer wieder, dass ihr Überleben vor allem auf ihrer engen Bindung beruhte. In den schwierigsten Momenten halfen sie sich gegenseitig, motivierten sich und fanden so die Kraft, weiterzumachen. „Ohne meinen Bruder hätte ich das nicht geschafft“, sagt James im Rückblick.

Die Ankunft in Australien

Nach 139 Tagen erreichten sie endlich die Küste Australiens. Die Erschöpfung war riesig, aber der Stolz überwog. Sie hatten nicht nur einen Weltrekord aufgestellt, sondern auch gezeigt, was menschlicher Wille und Teamwork erreichen können. Ihr Abenteuer wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Was bleibt von der Reise?

Die Brüder planen nun, ihre Erfahrungen in einem Buch zu veröffentlichen. Sie wollen andere dazu inspirieren, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten. Für sie selbst hat die Reise eine tiefe Veränderung bewirkt: „Man lernt, was wirklich wichtig im Leben ist“, sagt John Maclean. Die 139 Tage auf dem Pazifik haben sie für immer geprägt.

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