Evenepoel vor Flandern-Debüt: Selbstbewusst trotz starker Konkurrenz
Evenepoel vor Flandern-Debüt: Selbstbewusst trotz Konkurrenz

Evenepoel vor Flandern-Debüt: Selbstbewusst trotz starker Konkurrenz

Der belgische Radprofi Remco Evenepoel blickt mit großer Zuversicht auf sein Debüt bei der traditionsreichen Flandern-Rundfahrt. Der zweifache Olympiasieger, der seit Jahresbeginn für das deutsche Team Red Bull-Bora-hansgrohe fährt, rechnet sich trotz der starken Konkurrenz um Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel realistische Siegchancen aus.

„Das Gefühl, gewinnen zu können“

„Ich bin hier, weil ich das Gefühl habe, gewinnen zu können“, erklärte Evenepoel vor dem zweiten Monument der Saison am kommenden Sonntag. Der Zeitfahr-Weltmeister betonte, dass er alles getan habe, um optimal vorbereitet zu sein. „Ich glaube nicht, dass ich in Bezug auf die Streckenkenntnis hinter den anderen zurückliege“, sagte der Belgier, der unweit der Strecke in Aalst in Ostflandern aufgewachsen ist.

Evenepoel nannte in seinem Siegesanspruch vor allem zwei Namen: „Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar als große Favoriten“. Der Niederländer van der Poel hat die „Ronde van Vlaanderen“ bereits dreimal gewonnen, der Slowene Pogacar zweimal. Dennoch zeigt sich der Belgier von seiner starken Konkurrenz nicht eingeschüchtert.

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Ein lang gehegter Traum wird wahr

Die Teilnahme an dem traditionsreichen Rennen über rund 278 Kilometer mit sechs Kopfsteinpflastersektoren und 16 anspruchsvollen Anstiegen bezeichnete Evenepoel als „einen Traum“. Obwohl der 26-Jährige zu den besten Klassikerfahrern der Welt gehört, war er bisher noch nie bei der Flandern-Rundfahrt am Start.

„In meinem ehemaligen Team Soudal Quick-Step hatten sie sich immer geweigert, mich aufzustellen“, erklärte Evenepoel. „Dieses Jahr habe ich gesagt, dass ich entweder den Giro oder die Ronde fahren will.“ Erst am vergangenen Mittwoch hatte der Belgier seine Teilnahme an der Flandern-Rundfahrt offiziell verkündet.

Vollständig genesen und bereit

Evenepoel gab zudem Entwarnung bezüglich seiner kürzlichen Verletzung. Bei der Katalonien-Rundfahrt war er gestürzt und hatte sich Wunden am Arm zugezogen. „Ich bin vollständig genesen“, versicherte der Radprofi. Noch vor dem Rennen durch Flandern sollten die Fäden gezogen werden, kündigte Evenepoel an.

Der Belgier testete bereits in den vergangenen Tagen das charakteristische Kopfsteinpflaster der Strecke und zeigte sich von den Bedingungen beeindruckt. Seine Vorbereitung umfasste intensive Trainingseinheiten und spezifische Anpassungen an die besonderen Anforderungen des flandrischen Klassikers.

Das Team Red Bull-Bora-hansgrohe setzt große Hoffnungen in seinen neuen Star. Evenepoels Debüt bei der Flandern-Rundfahrt markiert einen wichtigen Meilenstein in seiner Karriere und könnte den Beginn einer neuen Ära für den belgischen Radsport bedeuten. Die Fachwelt ist gespannt, ob der selbstbewusste Belgier seinen Ankündigungen Taten folgen lassen kann.

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