Olympia-Pannen in Cortina: Ursache für defekte Winterspiel-Medallien gefunden
Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo haben nach eigenen Angaben die Ursache für die zunehmenden Medaillen-Pannen identifiziert. Ein Sprecher des Organisationskomitees erklärte, dass man sich sofort zielgerichtet um das Problem gekümmert habe und nun konkrete Maßnahmen ergreifen werde. Alle Athletinnen und Athleten mit beschädigten Medaillen sind eingeladen, diese zur Reparatur einzureichen, um die höchsten Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Medaillen reißen bei Jubelaktionen ab
Bei mehreren Olympioniken sind die Medaillen während ihrer Freudenbekundungen vom Band gerissen. Betroffen waren unter anderem die US-Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson, der deutsche Biathlet Justus Strelow und die schwedische Langläuferin Ebba Andersson. Auch die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam meldete ähnliche Probleme und zeigte in einem Tiktok-Video ihre beschädigte Medaille, während sie ausrief: „Ich habe sie kaputt gemacht.“
Organisatoren verweisen auf italienische Münzprägeanstalt
Die Verantwortlichen verwiesen auf die Staatliche Münzprägeanstalt Italiens als Hersteller der Medaillen. Skirennfahrerin Breezy Johnson hat bereits eine Ersatzmedaille erhalten, die jedoch noch graviert werden muss. Die 30-Jährige gab an, dass sie die defekte Originalmedaille nicht behalten durfte, da die Organisatoren nicht möchten, dass Athleten mehrere Exemplare besitzen.
Unterschiedliche Reaktionen der Athleten
Während Johnson ihre Medaille umtauschte, zeigte sich Biathlet Justus Strelow weniger besorgt über seine beschädigte Bronzemedaille aus der Mixed-Staffel. Sein Teamkollege Philipp Horn kommentierte: „So ein Kratzer, das sind ja auch Erinnerungen. Das kann man dann später mal erzählen, wann und warum das passiert ist, das ist eigentlich eine schöne Story.“ Die Organisatoren betonen jedoch ihre Verpflichtung, dass alle Medaillen den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen müssen.



