Olympia-Drama: Hofmeister stürzt im Viertelfinale – Medaillentraum geplatzt
Hofmeister stürzt im Olympia-Viertelfinale – Medaille weg

Olympia-Drama im Snowboard: Hofmeisters Medaillentraum platzt nach Sturz

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina hat sich für die deutsche Snowboard-Hoffnung Ramona Hofmeister ein dramatisches Szenario abgespielt. Die 29-jährige Athletin, die erst Anfang Januar nach einer schweren Verletzung ihr Comeback gefeiert hatte, ist im Viertelfinale des Parallel-Riesenslaloms nach einem Sturz ausgeschieden und hat damit ihre Chance auf eine zweite Olympia-Medaille verpasst.

Comeback-Geschichte endet vorzeitig

Hofmeister, die bei den Spielen 2018 in Pyeongchang die Bronzemedaille gewonnen hatte, unterlag im entscheidenden Duell der Tschechin Zuzana Maderova. Bereits vor vier Jahren in Peking war die deutsche Snowboarderin nicht über das Viertelfinale hinausgekommen. Ihr Weg nach Olympia war von einem spektakulären Comeback geprägt: Nach einem Bruch des Sprungbeins im September 2025 kehrte sie erst im Januar 2026 in den Weltcup zurück und feierte gleich bei ihrem ersten Rennen einen Sieg.

Überraschende Ausfälle bei den Top-Favoritinnen

Neben Hofmeister erlebte auch die tschechische Olympiasiegerin Ester Ledecka eine bittere Enttäuschung. Die zweifache Olympiasiegerin, die zuletzt in Pyeongchang und Peking Gold gewonnen hatte, schied völlig überraschend in der Runde der letzten acht aus. Damit verpassten gleich zwei der größten Medaillenanwärterinnen das Halbfinale im Parallel-Riesenslalom.

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Deutsche Mannschaft mit gemischtem Ergebnis

Für das deutsche Team verlief der Wettkampftag durchwachsen. Neben Hofmeister waren bereits im Achtelfinale Cheyenne Loch und Elias Huber ausgeschieden. Melanie Hochreiter und Mathilda Schied hatten ebenso wie der WM-Zweite Stefan Baumeister, Max Kühnhauser und Yannik Angenend die Qualifikation nicht überstanden. Hofmeister selbst hatte bereits im Achtelfinale zittern müssen, als sie sich gegen die erst 16-jährige Bulgarin Malena Samfirowa mit nur 0,02 Sekunden Vorsprung durchsetzte.

Psychologische Belastung nach Verletzung

Im Vorfeld der Spiele hatte Hofmeister betont, dass sie trotz ihrer Verletzungsgeschichte keinen zusätzlichen Druck verspüre. „Mit dieser Story im Gepäck“, so die Athletin, sei sie entspannt nach Italien gereist. In den vier Weltcup-Rennen vor Olympia hatte sie mit einem weiteren Sieg sowie einem zweiten und dritten Platz überzeugende Leistungen gezeigt und galt als eine der heißesten Anwärterinnen auf eine Medaille.

Der Sturz im Viertelfinale bedeutet nun das vorzeitige Aus für die vierfache Gesamtweltcupsiegerin. Für die deutsche Snowboard-Nationalmannschaft bleibt damit nur die Hoffnung auf bessere Ergebnisse in den kommenden Wettbewerben der Olympischen Spiele.

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