Bittere Olympia-Pleite: Curling-Star Stefania Constantini scheitert vor heimischem Publikum
Curling-Star Constantini verpasst Olympia-Finale vor Heimpublikum

Olympia-Enttäuschung für Italien: Curling-Duo verpasst Finaleinzug

Die Enttäuschung in Italien ist groß nach dem überraschenden Aus der Curling-Stars Stefania Constantini und Amos Mosaner im Halbfinale der Olympischen Winterspiele 2026. Das als Titelfavorit gestartete Duo unterlag im Mixed-Doppel den USA mit 8:9 und verpasste damit den Einzug ins Finale vor heimischem Publikum in Cortina d'Ampezzo.

Heimspiel wird zur bitteren Niederlage

Für Stefania Constantini (26) ist die Niederlage besonders schmerzhaft. Die Curling-Spielerin stammt aus Cortina d'Ampezzo, genau jenem Ort, an dem die Olympischen Winterspiele stattfinden. "Es ist eine schmerzhafte Niederlage", gestand Constantini im Interview. "Hier zu Hause tut es noch mehr weh." Die Erwartungen an das erfolgreiche Duo waren enorm hoch, nachdem sie 2022 Olympia-Gold geholt hatten und im vergangenen Jahr Weltmeister wurden.

Medien reagieren mit Mitgefühl

Italiens Sportmedien zeigen sich tief betroffen von der überraschenden Niederlage:

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  • Die Gazzetta dello Sport beschreibt das Halbfinal-Aus als bitteren Wendepunkt
  • Der Corriere dello Sport betont die emotionale Dimension der Pleite
  • Der öffentlich-rechtliche Sender Rai spricht von einer "Niederlage, die schmerzt"

Besonders bemerkenswert: Noch am selben Tag hatten Constantini und Mosaner die amerikanischen Gegner in der Gruppenphase besiegt. Das Halbfinale wurde somit zur bitteren Revanche für das US-Team.

Ungewisse Zukunft des Erfolgsduos

Nach der enttäuschenden Niederlage ließ Constantini sogar die sportliche Zukunft des erfolgreichen Duos offen. Auf die Frage, ob sie weiterhin mit Amos Mosaner zusammenspielen werde, antwortete sie ausweichend: "Ich weiß es nicht." Diese Worte lassen in Italien aufhorchen, gilt das eingespielte Duo doch als Hoffnungsträger des italienischen Wintersports.

Bronzemedaille als kleiner Trost

Ganz vorbei sind die Olympischen Spiele für Constantini und Mosaner allerdings noch nicht. Im kleinen Finale haben sie die Chance, sich die Bronzemedaille zu sichern. Ein Trostpflaster zwar, aber kein Ersatz für den erträumten Finaleinzug und die mögliche Goldmedaille vor heimischer Kulisse.

Die "Curling Mania", von der italienische Sportseiten vor dem Halbfinale berichteten, ist damit zwar gedämpft, aber nicht vollständig erloschen. Die Begeisterung für den Curling-Sport in Italien bleibt bestehen, auch wenn der große Triumph in diesem Jahr ausbleibt.

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