Der Auftritt von Connor Metcalfe im Testspiel der australischen Nationalmannschaft gegen die Schweiz dürfte ihn einem Startelf-Einsatz bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft deutlich nähergebracht haben. Der 26-jährige Mittelfeldspieler des FC St. Pauli zeigte beim 1:1-Unentschieden eine starke Leistung und sammelte wichtige Pluspunkte für die bevorstehende WM-Partie gegen die Türkei.
Australien startet mit Metcalfe in die WM?
Am kommenden Sonntag um 6 Uhr morgens (MESZ) beginnt für Australien in Vancouver die Weltmeisterschaft mit dem Spiel gegen die Türkei. Neben dem ebenfalls beim FC St. Pauli unter Vertrag stehenden Jackson Irvine könnte auch Connor Metcalfe von Beginn an auf dem Platz stehen. Grund dafür ist sein gelungener Auftritt im letzten Testspiel der „Socceroos“ gegen die Schweiz, das in San Diego ausgetragen wurde.
Metcalfe als Joker mit entscheidender Vorlage
Beide Kiez-Kicker saßen zunächst nur auf der Bank, was jedoch nicht auf mangelnde Leistungsfähigkeit zurückzuführen war. Vielmehr wollte Trainer Tony Popovic anderen Spielern die Gelegenheit geben, sich von Beginn an zu beweisen. Die B-Elf schlug sich dabei achtbar, musste aber zur Halbzeitpause einen 0:1-Rückstand hinnehmen.
Nach dem Seitenwechsel kam unter anderem Connor Metcalfe ins Spiel – und das mit bemerkenswertem Erfolg. In der 56. Minute erlief sich der St. Paulianer auf der linken Seite einen langen Ball, der von Cameron Burgess aus der Abwehr heraus gespielt wurde. Metcalfe nutzte den freien Raum für einen Sprint und bereitete den Ausgleich durch Tete Yengi vor, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste.
Trainer Popovic lobt Metcalfe
Nach dem Spiel gab es von Trainer Tony Popovic ein Sonderlob für Connor Metcalfe. „Connor hat es wirklich gut gemacht, als er kam. Das hat uns geholfen, das Spiel besser aufzubauen und bessere Entscheidungen zu treffen“, sagte der 52-Jährige. Diese Aussage könnte als Fingerzeig für die Startaufstellung gegen die Türkei gewertet werden, auch wenn sich Popovic noch nicht endgültig festlegen wollte.
Jackson Irvine wurde in der 71. Minute eingewechselt und half mit, das Remis über die Zeit zu bringen. Ihm dürfte der Startelf-Platz gegen die Türkei bei seiner dritten WM-Teilnahme ohnehin sicher sein.



