MMA-Star Christian Eckerlin enthüllt intimen Kampf-Moment: „Dieses Gefühl hatte ich noch nie“
Eckerlin enthüllt intimen Kampf-Moment nach Niederlagen

„Dieses Gefühl hatte ich noch nie“: MMA-Star Eckerlin enthüllt intimen Kampf-Moment

Christian Eckerlin (39) steigt am Samstagabend in Hamburg wieder in den Käfig. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei – auf diesen Spruch hofft der Frankfurter MMA-Star nun besonders. Im vergangenen Jahr absolvierte Eckerlin zwei Kämpfe, die beide verloren gingen. Ein schwerer Schlag für den bekannten Kämpfer, der beim dritten Versuch endlich wieder einen Sieg einfahren möchte.

Zwei Niederlagen als Wendepunkt

In der Barclays Arena hatte Eckerlin im Juni 2025 vor rund 15.000 Fans gegen Robert Pukač durch technischen K.o. verloren. Knapp vier Monate später folgte in Köln dasselbe Ergebnis gegen Ivica Trušček. In einem selten offenen Interview spricht Eckerlin jetzt über diese Rückschläge und gibt zu, dass er damals mental in einer miserablen Verfassung war.

„Es war kein Feuer da. Ich habe nicht diese Leidenschaft verspürt. Ich habe mich eher in den Käfig geschleppt“, gesteht der Athlet. „Wenn ich an die letzten Minuten vor dem Gang Richtung Käfig bei diesen zwei Duellen denke, dann erinnere ich mich nur noch daran, dass ich mich richtig unwohl gefühlt habe. Dieses Gefühl hatte ich noch nie. Ich war mental überhaupt nicht auf der Höhe.“

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Der Weg zurück zu alter Stärke

Die Niederlagen analysierte Deutschlands bekanntester MMA-Kämpfer knallhart. Sein Lösungsansatz: Raus aus der Komfortzone. In seinem Heim-Gym, dem MMA-Spirit in Frankfurt, war er in der Vorbereitung auf sein Comeback kaum noch anzutreffen. Stattdessen wird er jetzt von Garip Ilbay betreut, dem Vater des Kölner MMA-Stars Deniz Ilbay.

Nach über zwölf Wochen intensiven Trainings sagt Eckerlin nun selbstbewusst: „Garip hat mich zurückgeholt. Ich bin hungrig wie noch nie. Ich habe wirklich Bock, zu kämpfen.“ Neben den täglichen Einheiten mit Ilbay absolvierte Eckerlin Sparringseinheiten im UFD Gym in Düsseldorf, wo er sich schon früher erfolgreich auf Kämpfe vorbereitet hatte.

Persönliche Reise und Zukunftsperspektiven

„Das war eine Reise zu mir selbst, die ich nach den Niederlagen gemacht habe“, reflektiert Eckerlin. „Natürlich hängt an dem Kampf am Samstag viel für mich. Aber ich ziehe mein Ding weiter durch. Ich werte den Weg, den ich bis hierhin gegangen bin, schon als großen Erfolg.“

Am Samstag trifft Eckerlin in Hamburg auf Matouš Kohout (33). RTL überträgt den Kampf ab 22.45 Uhr live im Free-TV. Unabhängig vom Ausgang dieses Duells wird Eckerlin seine Karriere fortsetzen. Sein großes Ziel ist das Stadion-Event von „OKTAGON MMA“ im September in Frankfurt.

Der Kampfsport-Experte zeigt sich nach seiner mentalen Krise wieder motiviert und fokussiert. Seine Offenheit über die schwierige Phase macht deutlich, wie wichtig die psychische Verfassung im Profisport ist – ein Thema, das oft im Schatten der physischen Vorbereitung steht.

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