Bei seinem Titelkampf in Paris kann Tennisstar Alexander Zverev auf die Unterstützung seiner Großmutter Natalia zählen. Doch die Begleitung hat einen traurigen Hintergrund. „Mein Großvater ist leider vor einiger Zeit verstorben. Daraufhin haben wir sie nach Europa geholt“, verriet der Halbfinalist der French Open.
Visumsprobleme überwunden
Der Weltranglistendritte erklärte, dass es zunächst schwierig gewesen sei, „ein Visum zu bekommen, weil sie immer noch einen russischen Pass hat“. Dieses Problem sei jedoch gelöst worden, sodass die Großmutter nun mit Zverevs Team nach Monte-Carlo, München, Rom und schließlich Paris reisen konnte.
Lebensfreude trotz Trauer
„Sie genießt das Leben jetzt ein bisschen, genießt ihre Enkel- und Großenkelkinder“, sagte der gebürtige Hamburger. Da sie in ihrer Heimat Sotschi wenig zu tun habe, versuche sie, so viel Zeit wie möglich bei der Familie zu verbringen.
Unterstützung an der Seitenlinie
Bei den Matches fiebert Oma Natalia in der Box mit, klatscht und reckt gelegentlich die Faust. Zum Team gehört auch Zverevs Bruder Mischa, der als Manager und taktischer Berater eine wichtige Rolle spielt.



