Comeback-Verzögerung: Neuer noch nicht im Teamtraining
Die Zeit wird knapp für Manuel Neuers Rückkehr ins Tor der deutschen Nationalmannschaft. Auch am Donnerstag trainierte der 40-Jährige nicht mit der Mannschaft, sodass ein Einsatz bei der Generalprobe gegen die USA am Samstag äußerst fraglich ist. Bundestrainer Julian Nagelsmann beschwichtigt jedoch und betont, dass Neuer „voll im Soll“ sei.
Wadenprobleme bremsen den Rückkehrer
Nach der Ankunft in Chicago gab es viele positive Nachrichten über den Sensations-Rückkehrer, doch die wichtigste Frage bleibt offen: Wann steht Neuer wieder im DFB-Tor? Die Wade des Torhüters zwickt noch, und er befindet sich weiterhin im „Belastungsaufbau“, wie der DFB mitteilte. Ob Neuer nach 701 Tagen Pause im Soldier Field auflaufen wird, ist zumindest zweifelhaft. Nagelsmann will seine Entscheidung erst am Freitag verkünden.
Kein Risiko für den Weltmeister
Die Fans hatten nach Neuers kraftvollem Sprint und einigen Hechtübungen am Montag noch gehofft, doch das Mannschaftstraining blieb ihm bisher verwehrt. Nagelsmann verfolgt eine klare Linie: Der Bundestrainer will kein Risiko eingehen, denn Neuer war in dieser Saison bereits zu früh zurückgekehrt. Nach einem Muskelfaserriss pausierte er nur 16 Tage, erlitt dann einen weiteren Riss und fiel 24 Tage aus. Die aktuellen Wadenprobleme bestehen seit drei Wochen. Ein Einsatz gegen die USA wäre ein körperlicher Härtetest, ansonsten droht beim Turnierauftakt gegen Curacao ein Kaltstart.
Havertz lobt Neuer und Baumann
Kai Havertz würde sich über eine schnelle Rückkehr freuen, nannte Neuer den „besten Torwart“ seiner Karriere, lobte aber auch Oliver Baumann als „überragenden Torhüter“. Es ist gut möglich, dass Baumann auch am Samstag im Tor steht, während Neuer weiterhin andere Nachrichten liefert.



